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Das ‚Antischwarzbuch' war die Antwort der Sammlung auf das 1998 im Piper-Verlag erschienene ‚Schwarzbuch des Kommunismus' von Stéphane Courtois und anderen. Der Text ist eine Polemik im Ton seiner Zeit und wird als solcher wiedergegeben – unverändert, nicht kommentiert und nicht fortgeschrieben.
Stand der Überlieferung. Das Internet Archive hält 1 Fassung dieser Adresse mit dem Status 200, die erste von 2006, die letzte von 2006; zugrunde liegt die vollständigste erhaltene Fassung, nicht die jüngste.
Überlieferung. Das Dokument liegt unter /schwarzbuch/schwarzbuch.htm, erstmals archiviert 2006, in der Abteilung ML-Literatur: die Abteilungen. Der Wortlaut folgt der Fassung der Sammlung in der Abteilung ML-Literatur: die Abteilungen, mit ihrer Rechtschreibung, ihren Hervorhebungen und Verweisen; ein Verweis ohne erhaltenes Ziel ist als nicht überliefert gekennzeichnet und nicht gestrichen. Kommentar oder Fortschreibung gibt es nicht – die Aufgabe der Edition ist, dass /schwarzbuch/schwarzbuch.htm wieder antwortet.
Zitieren. Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus. Digitalisat: Red Channel Quellenedition, https://www.red-channel.de/schwarzbuch/schwarzbuch.htm. Der Beleg steht links zum Kopieren; nennt das Dokument Band und Seite einer gedruckten Vorlage, gehören sie in den Beleg vor /schwarzbuch/schwarzbuch.htm.
Zur Sammlung. „Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus“ gehört zur Sammlung red-channel.de, die von 2003 an marxistisch-leninistische Literatur zugänglich machte – die deutsche Ausgabe der Werke W. I. Lenins, Dokumente zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Bestandsverzeichnisse nach Ländern und Themen – und 2020 mit dem Umbau der Domain unerreichbar wurde. Die Edition stellt /schwarzbuch/schwarzbuch.htm wie jede Seite der Sammlung unter der ursprünglichen Adresse wieder her, damit die Belege, die von außen darauf zeigen, wieder aufgehen. Die Einstiege stehen in der Kopfzeile: die Werkausgabe, die Abteilungen der ML-Literatur, das Register und die Seite Über die Edition
Antiquariat, die Arbeitsweise und Grenzen der Edition erklärt.
Zum Apparat. Was an „Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus“ zu zitieren ist, steht in der Randspalte: die Signatur schwarzbuch/schwarzbuch.htm als Pfad der Sammlung, der weiter liegt; der Umfang (443 Wörter, aus dem Text gezählt); Adresse seit mit dem Jahr der ersten Fassung, die das Internet Archive hält; die Abteilung, die ins Bestandsverzeichnis ML-Literatur: die Abteilungen führt. Verweise ohne überliefertes Ziel sind gestrichelt unterlegt und als „Ziel nicht überliefert“ vermerkt – sie gehören zum Wortlaut und bleiben. Der Zitierbeleg beschränkt sich auf Verfasser, Titel und /schwarzbuch/schwarzbuch.htm; Band- und Seitenangaben einer Druckvorlage, wo das Dokument sie macht, gehören davor.
ML-Literatur: die AbteilungenDigitalisat, Text unverändert
Antischwarzbuch
Kill Capitalism and Fashism!
Figth for Communism!
Im Jahr 1998 brachte eine Gruppe von Möchtegern-Historikern um den ehemaligen französischen "Maoisten" Stephane Courtois "das Schwarzbuch des Kommunismus" (Piper-Verlag) heraus. Dieses, von den bürgerlichen Medien mit viel ramba-zamba präsentierte Buch, hatte folgende Aussage: "Der Kommunismus sei viel schlimmer als der Faschismus".
Mit dieser platten Kernaussage überholt das Schwarz"buch" werbewirksam die früher übliche und absolut unwissenschaftliche Gleichsetzung von rot und braun. Der Kommunismus wird sogar als wesentlich schlimmer dargestellt als der Faschismus.
Dass dieses Buch mit Wissenschaft und Geschichtsaufarbeitung nichts gemeinsam hat, sondern nur widerliches Propagandageschwätz ist, wird jedem klar der objektiv über dieses "Buch" urteilen kann.
Dieses über 800 Seiten dicke "Buch", voller Lügen, Halbwahrheiten und Dummheiten (so ist zum Beispiel fraglich, warum es nur in der deutschen Ausgabe einen Artikel über die DDR gab und warum man zuerst von 80 Millionen Opfern des Kommunismus schrieb und dann später doch noch 20 Mio. hinzuaddierte) wurde in weiten Teilen konservativer bis faschistischer und rechtsradikaler Kreise in den höchsten Tönen gelobt, hat es doch zur Relativierung, ja gar fast zu einem Freispruch des (deutschen) Faschismus geführt.
Es gibt aber auch Historiker die sich kritisch mit diesem "Buch" auseinandersetzten.
So veröffentlichten Historiker um Johannes Klotz im Jahr 1999 das Buch "Schlimmer als die Nazis?- das Schwarzbuch des Kommunismus und die neue Totalitarismusdebatte" (Verlag PapyRossa) und ein Jahr vorher veröffentlichten die Herausgeber Jens Mecklenburg und Wolfgang Wippermann das Buch "Roter Holocaust?- Kritik des Schwarzbuch des Kommunismus" (Konkret Literatur Verlag).
Dies sind die "bekanntesten" Bücher, die sich mit dem Schwarz"buch" auseinander gesetzt haben. Sie sind der breiten Bevölkerung jedoch ziemlich unbekannt, da nicht um sie so ein Rummel veranstaltet wurde wie um das schwarze Drecksblatt. Diese Bücher sind auch nicht out of print, also nur noch antiquarisch zu bekommen (übrigens verfassen die Herrschaften um Stephane Courtois einen zweiten Teil des Schwarzbuches)
Wir möchten uns auf dieser Seite mit dem Schwarz"buch" aus marxistisch-leninistisch-dialektischer Sicht auseinandersetzten (auch wenn wir wissen, dass dies aus Zeitnot viel Zeit beanspruchen wird). So möchten wir die oben genannten Bücher veröffentlichen. Dabei sei erwähnt, dass wir nicht in allen Punkten in diesen Büchern übereinstimmen. Wir vertreten in vielen Punkten sogar eine gegenteilige Position. Dennoch halten wir bei aller Kritik diese Bücher für fortschrittlich (und wesentlich fortschrittlicher als Courtois' "Meisterwerk" allemal). Wir werden auch Beiträge diverser in- und ausländischer marxistisch-leninistischer Organisationen (in deutscher und englischer Sprache) veröffentlichen, als auch unsere eigenen Kommentare zum Schwarz"buch" und den Schwarz"buch"-Kritikern schreiben.
Jens Mecklenburg/ Wolfgang Wippermann (Hg.):" >>Roter Holokaust?<< Kritik des Schwarzbuch des Kommunismus"
Johannes Klotz (Hg.): "Schlimmer als die Nazis? " Das Schwarzbuch des Kommunismus und die neue Totalitarismusdebatte
Beiträge des Maoist International Movement (MIM) zum Schwarz"buch" (in englischer Sprache)
Der Text wird so wiedergegeben, wie er in die Abteilung ML-Literatur: die Abteilungen aufgenommen wurde – Rechtschreibung, Hervorhebungen und Verweise unverändert. Verweise, deren Ziel nicht überliefert ist, sind als solche markiert.
Fragen zu diesem Dokument
Von wem stammt „Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus“ und in welcher Abteilung stand das Dokument?
Ein Verfassername fehlt im Kopf von „Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus“; Herkunftsangaben, wo es sie gibt, finden sich im Titel und im Wortlaut. Eingeordnet war „Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus“ in der Abteilung ML-Literatur: die Abteilungen; das Bestandsverzeichnis dort zeigt, neben welchen Titeln die Sammlung es führte und welche davon erhalten sind.
Ist der Text gegenüber der Sammlung verändert?
Nein. Wortlaut, Rechtschreibung, Hervorhebungen und Verweise stehen so, wie sie in die Sammlung aufgenommen wurden – 443 Wörter, aus dem wiedergegebenen Text ausgezählt. Hinzugekommen sind nur Kopfzeile, Apparat und Zitierbeleg der Edition; von den 443 Wörtern ist nichts entfallen.
Wie zitiere ich dieses Dokument?
Antischwarzbuch – Antwort auf das Schwarzbuch des Kommunismus. Digitalisat: Red Channel Quellenedition, https://www.red-channel.de/schwarzbuch/schwarzbuch.htm. Der Beleg in der Randspalte lässt sich kopieren; Band- und Seitenangaben einer gedruckten Vorlage, soweit das Dokument sie nennt, gehören vor die Adresse /schwarzbuch/schwarzbuch.htm.
Seit wann liegt das Dokument unter dieser Adresse?
Das Internet Archive hält die erste Fassung von /schwarzbuch/schwarzbuch.htm aus dem Jahr 2006, die letzte mit dem Status 200 von 2006; insgesamt 1 Fassung. Wiedergegeben ist die vollständigste dieser Fassungen, nicht die letzte. /schwarzbuch/schwarzbuch.htm ist dieselbe Adresse geblieben, damit jeder Verweis darauf weiter trägt.

