zurück zu Literatur über die Sowjetunion
W. B. Bland:
Inhalt:
Einleitung
Die Revision der Jenukidze-Biografie
Die angebliche Kremlverschwörung, 1935
Entlassung und Ausschluss von Jenukidze, 1935
Die Verhaftung von Jenukidze
Prozess und Hinrichtung von Jenukidze, 1937
Der Hochverratsprozess von 1938
Die 'Rehabilitierung' durch die Revisionisten
Biografische Anmerkungen
Bibliografie
Einleitung
Avel Jenukidze* war von 1918 bis 1935 Sekretär des Präsidiums des Sowjetischen Zen-
tralexekutivkomitees, d.h. Leiter des sowjetischen Staatsdienstes. Diese Position machte
ihn zum
" ... Chef der Verwaltung sowie des Kremlpersonals."
(Adam B. Ulam: 'Stalin. Der Mensch und seine Zeit', London 1989, S. 396).
Die Revision der Jenukidze-Biografie, 1935
Im Jahre 1930 veröffentlichte Jenukidze eine historische Schrift mit dem Titel 'Unsere
illegalen Druckereien im Kaukasus'.
Am 16. Januar 1935 berichtigte Jenukidze in einem 'Prawda'-Artikel
" ... seine eigene Biografie in der 'Großen Sowjetischen Enzyklopädie' und ge-
stand ein, dass nicht er, sondern eine andere Gruppe von georgischen Revolu-
tionären, einschließlich Stalin, die entscheidende Rolle bei der Gründung der
Organisation (der Partei in Baku - Verf.) gespielt hat."
(Lazar Pistrak: 'Der große Taktiker: Chruschtschows Aufstieg zur Macht', Lon-
don 1961, S. 140f).
Jenukidzes Artikel lief auf das
" ... das Eingeständnis eines schweren Fehlers in seiner Beschreibung der
Geschichte der revolutionären Bewegung in Transkaukasien ... hinaus. ...
Er hatte 1930 ein kleine Schrift über illegale bolschewistische Druckereien
in Transkaukasien herausgegeben und sich selbst dabei in einigen Nach-
schlagewerken mit äußerst günstigen Einträgen versehen."
(Robert H. McNeal: 'Stalin. Mensch und Herrscher', Basingstoke 1988, S. 111).
Im Juli 1935 veröffentlichte Lawrenti Berija* in Tiflis eine Serie von Vorlesungen mit
dem Titel 'Über die Geschichte der bolschewistischen Organisation in Transkaukasien,
die in Buchform veröffentlicht wurde. Berija behauptete, dass Jenukidze
" ... in seiner autorisierten Biografie sowie in seiner Broschüre 'Unsere illegalen
Druckereien im Kaukasus' bewusst und vorsätzlich die Geschichte der bolsche-
wistischen Organisationen von Transkaukasien gefälscht, die weithin bekann-
ten historischen Tatsachen zynisch und unverschämt entstellt und sich selbst
eine angebliche verdienstvolle Tätigkeit in der Leitung der ersten illegalen Dru-
ckerei in Baku ... zugeschrieben habe. Angesichts der unmittelbar drohenden
Gefahr, das seine Fälschungen und Entstellungen entlarvt werden könnten, sah
sich A. Jenukidze gezwungen, diese 'Fehler' in den Spalten der 'Prawda' vom 16.
Januar 1935 zuzugeben."
(Lawrenti P. Berija: 'Zur Geschichte der bolschewistischen Organisationen in
Transkaukasien', London 1935, S. 35f).
Berijas Buch
" ... enthielt eine offene politische Anklage gegen zwei prominente Bolschewiki,
nämlich gegen Jenukidze und Orakhelashwili* ... .Orakhelashwili versuchte da-
gegen zu protestieren, schrieb an Stalin und legte seinem Brief den Entwurf ei-
ner Erwiderung zwecks Veröffentlichung in der 'Prawda' bei."
(Dimitri Wolkogonow: 'Stalin. Triumph und Tragödie', London 1991, S. 213).
Stalin erwiderte Jenukidze darauf, dass er zugeben möge, dass sein Buch Irrtümer ent-
halte und fügte hinzu, dass Berijas Kritik 'zu hart' ausgefallen sei.
"Ein Brief an die 'Prawda' sollte schon gedruckt werden, aber ich bin der Meinung,
dass der Text Ihres Briefes nicht zufriedenstellen kann. An Ihrer Stelle würde ich
die ganze 'polemische Schönheit', all die 'Ausflüge' in die Geschichte herausneh-
men, auch den Ausdruck 'entschiedener Protest' und ich würde schlicht und ein-
fach sagen, dass die und die Fehler gemacht wurden, dass aber die Kritik des
Gen. Berija, sagen wir, zu scharf war und nicht durch die Natur der Fehler gerecht-
fertigt sein kann ... oder irgendetwas in der Art."
(Josef W. Stalin: Brief an Mamia Orakhelashwili, Juli 1935, in: Dimitri Wolkogonow:
Ebenda, S. 213, zitiert nach: Zentrales Parteiarchiv am Institut für Marxismus- Leni-
nismus).
Die angebliche Kremlverschwörung, 1935
Aber:
" ... die Vorwürfe gegen Jenukidze, die von Berija und anderen wegen seiner angeb-
lichen historischen Fehler, falls es sie gibt, spielten bei Jenukidzes Sturz nur eine
unwesentliche Rolle."
(Boris Nikolajewski: 'Macht und sowjetische Elite. Der Brief eines alten Bolschewiken
und andere Aufsätze', New York 1965, S. 220).
Anfang 1935 wurde bekanntgegeben, dass im Kreml
" ... eine angebliche Verschwörung gegen Stalin, in die eine Reihe von Kremlwachen
verwickelt waren, stattgefunden hat."
(Adam B. Ulam: S. 396).
Entlassung und Ausschluss von Jenukidze, 1935
Am 3. März 1935
" ... wurde Jenukidze von seinem Posten in Moskau enthoben."
(Lazar Pistrak: Ebenda, S. 141).
Zu dieser Zeit wurde ihm
" ... anscheinend nur Fahrlässigkeit und nicht Mittäterschaft zum Vorwurf gemacht."
(Adam B. Ulam: Ebenda, S. 396f).
Der gegen Jenukidze erhobene Vorwurf bestand darin,
" ... dass er in seiner Eigenschaft als Sekretär des Zentralen Exekutivkomitees
ehemaligen Aristokraten erlaubte, im Kreml Positionen zu besetzen."
(Robert Conquest: 'Stalin. Zerstörer der Nationen', hiernach zitiert als 'Robert Con-
quest 1993', London 1993, S. 195).
Am 7. Juni 1935
" ... wurde Jenukidze auf der Vollversammlung des Zentralkomitees der Partei ...
aus der Partei ausgeschlossen."
(Lazar Pistrak: Ebenda, S. 141).
Ihm wurde
" ... politische und private Zügellosigkeit vorgeworfen. In den folgenden Wochen
druckten die Zeitungen heftige Angriffe gegen ihn ab. ... Man warf ihm vor, 'Feinde'
unter seine Fittiche genommen zu haben, 'ehemalige Prinzen, Minister, Höflinge,
usw., ein konterrevolutionäres Nest' und beschuldigte ihn allgemein eines korrup-
ten Liberalismus."
(Robert Conquest: 'Der große Terror. Stalins Säuberung in der Dreißigern', London
1969, S. 88f, die 'Prawda' vom 16. und 19. Juni 1935 zitierend).
Am 13. Juni 1935 war in der 'Prawda' zu lesen, was Chruschtschow vor dem Moskauer
Parteiaktiv gesagt (eigentlich: 'geheuchelt' - Übers.) hatte:
"Der Schuss, der Genosse Kirow niedergestreckt hat, hat gezeigt, dass unsere
Feinde vor nichts zurückschrecken. ... Dieses Signal hätte dazu führen müssen,
alle nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Aber Jenukidze, der alle Merkmale
eines Bolschewiki eingebüsst hatte, zog es vor, für die Feinde unserer Partei den
'guten Onkel' zu spielen. ... Die Partei setzte großes Vertrauen in Jenukidze, gab
ihm verantwortungsvolle Aufgaben, ... er hingegen rechtfertigte dieses Vertrauen
nicht. Er verriet die Sache der Revolution. Er entartete politisch und moralisch."
(Nikita S. Chruschtschow: Rede vor dem Moskauer Parteiaktiv, Juni 1935, in:
'Die Enthronung Stalins', Manchester 1956, S. 11).
Am 24. Juni 1935 verurteilte Berija Jenukidze öffentlich:
"Jenukidze erwies sich als Landesverräter und muss eine wohlverdiente Strafe
auf sich nehmen."
(Lawrenti Berija: In: 'Saria Wostoka' ('Östlicher Morgen'), 24. Juni 1935, in: Amy
Knight: 'Berija. Stalins Oberleutnant', Princeton, USA, 1993, S. 57).
Die Verhaftung Jenukidzes, 1936
Jenukidze wurde
" ... Ende 1936 verhaftet."
(Amy Knight: Ebenda, S. 68).
Prozess und Hinrichtung von Jenukidze, 1937
Am 29. Dezember 1937 berichtete die 'Prawda', dass alle acht Leute, einschließlich
Orakhelashwili und Jenukidze,
" ... in einem nichtöffentlichen Prozess wegen Hochverrats, Spionage, subver-
siver Tätigkeit und terroristischer Verschwörung zum Tode verurteilt worden
sind."
(Gabor T. Rittersporn: 'Stalinistische Vereinfachungen und sowjetische Kom-
plexität. Soziale Spannungen und politische Konflikte in der UdSSR, 1935-
1953', Reading, 1991, S. 197).
Und:
" ... erschossen wurden."
(Roy A. Medwedjew: 'Lasst die Geschichte urteilen. Ursachen und Folgen des
Stalinismus', London 1972, S. 197).
Orakhelashwili wurde vorgeworfen,
" ... in der Absicht, den Kapitalismus in Georgien wiederherzustellen, in 'Ver-
bindung mit einem imperialistischen Staat Sabotageakte begangen zu ha-
ben."
('Prawda', 20. Dezember 1936, zitiert nach: Robert Conquest: 'Im Zentrum von
Stalins Geheimpolizei. NKWD-Politik, 1936-39'; Basingstoke 1985, S. 52).
Der Hochverratsprozess von 1938
Im März 1938 wurde in den Zeugenaussagen auf dem Hochverratsprozess von 1938 auf
den Fall Jenukidze mehrere Male Bezug genommen.
Der Angeklagte Alexej Rykow sagte zum Beispiel aus:
"Rykow: In der nächsten Phase (nach der Liquidierung der Kulaken - Verf.) wurde
eine ausschließlich konspirative Organisation geschaffen und es kamen die
schärfsten Kampfmethoden gegen Partei und Regierung zur Anwendung. In die-
se Zeit fällt auch einer der Versuche, eine 'Palastrevolution' vorzubereiten.
Wyschinski (Anklagevertreter der Sowjetregierung - Übers.): Was war das ge-
nau?
R.: Dieser Plan zielte auf die Verhaftung der Mitglieder der Regierung im Zusam-
menhang mit einem gewaltsamen Putsch, der von der Geheimorganisation aus-
geführt werden sollte. ... Soweit ich mich erinnern kann, entwickelten die Rechten
1933-34 diesen Plan. ... Der Dreh- und Angelpunkt dieses konterrevolutionären
Plans war Jenukidze, der 1933 zu einem aktiven Mitglied der Organisation der
Rechten geworden war. ... Um diese 'Palastrevolution' vorzubereiten, wurde ein
Zentrum gebildet, zu dem auch die Trotzkisten und Sinowjewleute gehörten:
Kamenjew, Pjatakow, Jenukidze und auch ich, Bucharin und Tomski."
(Prozessprotokolle des Verfahrens gegen den antisowjetischen 'Block der Rechten
und Trotzkisten', März 1938, hiernach zitiert als 'Prozess 1938', Moskau 1938,
S. 176ff).
Der Angeklagte Nikolai Bucharin* sagte aus:
"Der Gedanke, einen Putsch durchzuführen, kam bei uns rechten Verschwörern
in den Jahren 1929-30 auf. ... Es handelte sich dabei um einen begrenzten Putsch
oder eine 'Palastrevolution'. ... Jenukidze, der Tomski privat sehr nahe stand, war
oft bei ihm und hatte die Kremlwachen unter sich. ...
Warum sage ich 'Palastrevolution'? Das bedeutet, dass er durch Leute, die orga-
nisatorisch im Kreml konzentriert waren, durchgeführt werden sollte. ...
Zur Verschwörung gehörten: Jenukidze und Jagoda, die Organisationen im Kreml
und das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten. Jenukidze schaffte es
auch in dieser Zeit, so weit ich mich erinnern kann, den ehemaligen Kommandeur
des Kreml, Peterson, anzuheuern. Peterson war übrigens in seiner aktiven Zeit
für Trotzkis Zug verantwortlich gewesen. ... Es wurde also eine kriminelle Organi-
tion gegründet, zu der Jenukidze, Jagoda, die Kremlorganisation, das Volks-
kommissariat für Innere Angelegenheiten, die Militärorganisation sowie das Per-
sonal der Moskauer Garnison gehörten, unter der Leitung der Verschwörer der
Militärgruppe."
(Prozess 1938: Ebenda, SS. 394f, 419, 424f).
Der Angeklagte Pawel Bulanow gab an:
"Jenukidze sollte ihm (Jagoda - Verf.) zufolge eine der wichtigsten Aufgaben
übernehmen und die zweitwichtigste ... sollte Jagoda zufallen. Sie hatten ja
ihre Einflussbereiche: Jenukidze hatte den Kreml und Jagoda war Volkskom-
missar für Innere Angelegenheiten. ...
Jagoda war von Hitler sehr angetan.
Sie waren unbedingt der Meinung, dass der bewaffnete Coup mit dem Krieg zu-
sammenfallen müsse. Jagoda hatte die engsten Beziehungen zu den Führern
der Rechten. Er war aber auch mit den Trotzkisten verbunden. ... Mehr als ein-
mal ... gab er ... direkte oder indirekte Anweisungen, mit den Verfahren gegen
die Trotzkisten nicht zu beginnen, sondern, ganz im Gegenteil, eine Reihe von
Fällen gegen Trotzkisten, aber auch gegen Rechte und Sinowjewleute zu been-
den.
Wyschinski: Das heißt, er deckte sie.
Bulanow: Ich würde sagen: Er deckte sie nicht nur, sondern unterstützte sie di-
rekt in ihren Aktivitäten."
(Prozess 1938: Ebenda, S. 553ff).
Die 'Rehabilitierung' durch die Revisionisten
Im Mai 1962 wurde Jenukidze von den revisionistischen Behörden 'rehabilitiert'.
Das angebliche 'Fehlurteil' im Fall Jenukidze wurde Lawrenti Berija in die Schuhe
geschoben, was selbst jemand wie Boris Nikolajewski zurückwies, wenn er sagte:
"Warum veröffentlicht die 'Prawda' Absurditäten über ... Berija als den Haupt-
schuldigen für Jenukidzes Liquidierung? Warum dieser Mythos über die angeb-
liche Allmacht von Berija, der 1935 weit weg in Tiflis sein Parteiamt versah?"
(Boris Nikolajewski: Ebenda, S. 224).
Biografische Anmerkungen
Berija, Lawrenti P., marxistisch-leninistischer sowjetischer Politiker, 1899-1953;
Leiter der GPU/OGPU Transkaukasiens, 1921-31; Erster Sekretär der KP Georgiens,
1931-38; Volkskommissar der UdSSR für Innere Angelegenheiten, 1938-46; Mitglied
im Staatlichen Verteidigungskomitee der UdSSR während des Zweiten Weltkrieges,
1941-45; Mitglied des Politbüros der KPdSU, 1946-53; Stellvertretender Ministerprä-
sident der UdSSR und Innenminister, 1953; 1953 nach einem Militärputsch mit Schu-
kow und Chruschtschow an der Spitze 'hingerichtet' (Juli 1953). Der Prozess gegen
ihn fand erst im Dezember, als er schon tot war, statt.
Orakhelashwili, Iwan ('Mamia'), revisionistischer sowjetischer Politiker, 1881-1937;
Erster Sekretär des Transkaukasischen Regionalkomitees, 1926-29; Ministerpräsident
Transkaukasiens und Erster Sekretär des gleichen Komitees wieder von 1931-32; Stell-
vertretender Leiter des Marx-Engels-Instituts, 1932-37; 1937 aus der Partei ausgeschlos-
sen und nach Tiflis geschickt; unter Anklage gestellt, des Hochverrats und der Sabotage
für schuldig befunden, zum Tode verurteilt und noch im gleichen Jahr hingerichtet.
Jenukidze, Awel S., revisionistischer sowjetischer Ingenieur und Staatsangestellter,
1877-1937; Leiter der Militärabteilung des Allrussischen Zentralen Exekutivkomitees,
1917-18; Sekretär des Allrussischen und Sowjetischen Zentralen Exekutivkomitees,
1918-35; 1935 aus der Partei ausgeschlossen und 1936 verhaftet; wegen Hochverrats
und Spionage angeklagt, für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. 1937 hingerichtet.
Bibliografie
Berija, Lawrenti P.: 'Zur Geschichte der bolschewistischen Organisationen in Transkau-
kasien', London 1951.
Conquest, Robert: 'Im Zentrum von Stalins Geheimpolizei. NKWD-Politik, 1936-39', Ba-
singstoke 1985.
Ders.: 'Stalin - Zerstörer der Nationen', London 1995.
Ders.: 'Der große Terror. Stalins Säuberungen in den 30iger Jahren', London 1969.
Knight, Amy: 'Berija. Stalins Oberleutnant', Princeton, USA, 1993.
McNeal, Robert H.: 'Stalin. Mensch und Herrscher', Basingstoke 1988.
Medwedjew, Roy A.: 'Lasst die Geschichte urteilen. Ursachen und Folgen des Stalinis-
mus', London 1972.
Nikolajewski, Boris: 'Macht und sowjetische Elite. Brief eines alten Bolschewiki und
andere Aufsätze', New York 1965.
Pistrak, Lazar: 'Der große Taktiker. Chruschtschows Aufstieg zur Macht', London 1961.
Rittersporn, Gabor T.: 'Stalinistische Vereinfachungen und sowjetische Komplexität.
Soziale Spannungen und politische Konflikte in der UdSSR, 1933-53', Reading 1991.
Ulam, Adam B.: 'Stalin. Der Mensch und seine Zeit', London 1989.
Wolkogonow, Dimitri: 'Stalin. Triumph und Tragödie', London 1991.
Ders.: 'Die Enthronung Stalins', Manchester 1956.
Prozessprotokolle des Verfahrens gegen den antisowjetischen 'Block der Rechten
und Trotzkisten', Moskau 1938.