Anmerkungen

Anmerkung Einleitung

1 Siehe Stalin: „Vergeßt den Osten nicht!", 1918, Werke Band 4, S. 149-151. Zuerst in „Shisn Nazionalnostej" Nr. 3 vom 24. November 1918.
2 Stalin: „Über die Grundlagen des Leninismus", 1924, Werke Band 6, S. 87f. Zuerst in „Prawda" vom 26. April bis 18. Mai 1924.
Hier und im folgenden S W = Stalin Werke in 15 Bänden, Dortmund 1976. Die Ziffer nach SW gibt den Band an. In den Fußnoten findet sich die komplette Quellenangabe.
3 Siehe Stalin: „Vorwort des Verfassers zum ersten Band", Januar 1946, Werke Band I, S. XIII-XVI
4 Stalin: „Trotzkismus oder Leninismus?", Rede auf dem Plenum der kommunistischen Fraktion des Zentralrats der Gewerkschaften der Sowjetunion, 19. November 1924, Werke Band 6, S. 298. Zuerst in „Prawda" Nr. 269 vom 26. November 1924.
5 Stalin: „Vereinigtes Plenum des 7,K und der ZKK der KPdSU(B)", Rede am 5. August 1927, Werke Band 10, S. 54. Zuerst im Sammelband „Über die Opposition", 1928.
6 In: Stalin Werke Band 8, S. 54-57
7 Siehe Stalin Werke Band 6, S. 329-339
8 Stalin: „Schlußwort zu dem Rel'erat: Über die sozialdemokratische Abweichung in der Partei", 3. November 1926, Werke Band , S. 312. Zuerst in „Prawda" Nr. 262 vom 12. November 1926.
9 Lenin: „Über den Staat", Vorlesung an der Swerdlow-Universität, 11. Juli 1919, Werke Band 29, S. 463. Zuerst veröffentlicht in ,.Prawda" Nr. 15 vom 18. Januar 1929.
10 Lenin: „Brief an Ines Armand", vom 25. Dezember 1916, geschickt von Zürich nach Clarens, zuerst veröffentlicht 1949 in der Zeitschrift „Bolschewik" Nr. I, in: Werke Band 35, S. 243. Hervorhebungen im Original.
11 Siehe „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", Dortmund 1976, S. 159
12 Stalin: „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR", 1952, Werke Band 15, S. 342
13 Stalin: „Über die Diskussion, über Rafail, über die Artikel Preobrashenskis und Sapronows und über den Brief Trotzkis", 1923, Werke Band 5, S. 337. Zuerst in „Prawda" Nr. 285, 15. Dezember 1923. Hervorhebungen im Original.
14 Stalin: „Der XIV. Parteitag der KPdSU(B), Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees", 18. Dezember 1925, Werke Band 7, S. 297. Zuerst in „Prawda" Nr. 291, 292 und 296, Dezember 1925.
15 Ein ähnliches Problem findet sich noch an anderer Stelle in einer Polemik Stalins gegen Trotzki, kurz vor dessen Parteiausschluß Ende 1927. In dieser bestimmten Situation, als die konkrete Gefahr der Verbürgerlichung der KPdSU(B) und ihrer Kader nicht gegeben war, wies Stalin in einer auf deutsch in der Zeitschrift „Die Kommunistische Internationale" veröffentlichten Rede die Verleumdung Trotzkis zurück, daß einzelne führende Kader, „Macht ,an sich reißen"` würden:
„Trotzki begreift nicht, was unsere Partei ist. Er hat keine richtige Vorstellung von unserer Partei. Er blickt auf unsere Partei herab, ganz so, wie ein Adliger auf den Pöbel oder ein Bürokrat auf Untergebene herabblickt. Sonst würde er nicht behaupten, daß in einer Millionenpartei, in der KPdSU(B), einzelne Personen, einzelne Führer die Macht ,an sich reißen', die Macht, usurpieren ' könnten. Die Macht an sich reißen' in einer Millionenpartei, die drei Revolutionen vollbracht hat und jetzt die Grundfesten des Weltimperialismus erschüttert - bis zu einer solchen Dummheit hat sich Trotzki verstiegen!"
(Stalin: „Die politische Physiognomie der russischen Opposition", Rede in der gemeinsamen Sitzung des Präsidiums des EKKI und der Internationalen Kontrollkommission, 27. September 1927, Werke Band 10, S. 138. Auf deutsch zuerst veröffentlicht in „Die Kommunistische Internationale" Nr. 41, 14. Oktober 1927)
Vor dem Hintergrund des fast 30 Jahre später stattfindenden revisionistischen XX. Parteitags der KPdSU 1956 ist klar, daß diese Aussage Stalins durchaus problematisiert werden kann.
16 Wir sprechen angesichts der biologistischen Tendenzen in der bürgerlichen Soziologie im allgemeinen und des biologistischen Grundtenors der nazifaschistischen Ideologie insbesondere in eigenen Texten hier in Deutschland nicht gerne oder gar nicht von „Entartung" der sozialistischen Länder und kommunistischen Parteien, sondern verwenden lieber die Metapher des „Farbwechsels" oder sprechen direkt von der Verwandlung ehemals kommunistischer Parteien in revisionistisch-reaktionäre Parteien.

17 Der Brief Stalins wurde in „Voprosy istorü" (Fragen der Geschichte) Nr. 11, 1953, veröffentlicht, zitiert nach: Stalin Werke, Ergänzungsband 1929-1952, Berlin 1977, C. Storm-Knirsch Verlag.
18 Stalin: „Antwortschreiben" an Oberst Professor Dr. Rasin auf einen Brief vom 30. Januar 1946 über Clausewitz und über Fragen des Krieges und der Kriegskunst, 23. Februar 1946, auf deutsch veröffentlicht in „Neue Welt", Heft 7, April 1947, S. 23-25, zitiert nach: Werke Band 15, S. 58.
19 Stalin: „Brief an Xenofontow", 30. Dezember 1926, erstmals veröffentlicht in Werke Band 9, S. 133.
20 Stalin: „Brief an Genossen Schatunowski", August 1930, erstmals veröffentlicht in Werke Band 13, S. 17
21 Siehe dazu den Abschnitt „Ich bin entschieden gegen die Politik des. Hinausjagens aller andersdenkenden Genossen", S. 153f.
22 Stalin: „Brief an Genossen Mert", 28. Februar 1925, erstmals veröffentlicht in Werke Band 7, S. 38
23 Stalin: „Der XIII. Parteitag der KPR(B), Schlußwort", 27. Mai 1924, Werke Band 6, S. 203. Zuerst in „Prawda" Nr. 118 und 119 vom 27. und 28. Mai 1924
24 Vgl. dazu ausführlicher im Anhang den Abschnitt: 11. Zur Überarbeitung und Kritik der „Kurzen Lebensbeschreibung" Stalins von 1947, S. 394f.
25 In der folgenden Biographie stützen wir uns auf die 1976 in Dortmund herausgegebene Ausgabe, deren Bände 1-13 identisch sind mit der deutschen Erstausgabe aus dem Dietz Verlag Berlin 1950ff, die auf der russischen Ausgabe von Moskau 1946f. beruht. Die deutsche Erstausgabe (wie die russische Ausgabe) der Werke ist nicht vollständig erschienen, sie wurde von der SED nach Erscheinen des Bandes 13 im Jahr 1955 eingestellt. Band 14 beinhaltet nachträglich vom Dortmunder Verlag RM 1976 zusammengestellte Schriften Stalins aus der Zeit Februar 1934 bis April 1945, die ursprünglich als Band 14 und 16 erscheinen sollten. Allerdings muß die Zusammenstellung dieses Bandes 14, die nur bereits veröffentlichte Schriften und Reden Stalins enthält, nicht mit den ursprünglich geplanten, aber nicht veröffentlichten Bänden übereinstimmen. Der Band 15 enthält Werke Stalins aus der Zeitspanne nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1952, kurz vor seinem Tod, die ursprünglich nicht für die Herausgabe geplant waren und nachträglich vom Verlag RM zusammengestellt wurden. (Vgl. dazu ausführlicher im Anhang den Abschnitt: 1. Bibliographisches zur Veröffentlichung der Werke Stalins, S. 393f.)

Anmerkung Kapitel 1

26 Bis 1918 galt in Rußland der alte (julianische) Kalender. Im Februar 1918 wurde der neue (gregorianische) Kalender eingeführt. Deshalb wird bis Februar 1918 das Datum nach dem alten Stil angegeben.
27 Nach dem Verrat der sozialdemokratischen Parteien der II. Internationale (sie waren im Zuge des Ersten Weltkriegs mit der Parole der „Vaterlandsverteidigung" auf die Seite der Bourgeoisie übergegangen) wurde die Partei auf ihrem VII. Parteitag (1918) in „Kommunistische Partei Rußlands (Bolschewiki) - KPR(B)" umbenannt.
28 Hier und im folgenden KL = „Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) - Kurzer Lehrgang", 1938, Dortmund 1976. Im folgenden nur noch mit Kurztitel: „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang" benannt.
H.i.O. = 1lervorhcbung im Original.
29 Stalin: „Antwort auf die Begrüßungsansprachen der Arbeiter der Eisenbahnhauptwerkstätten in Tiflis", 1926, Werke Band 8, S. 154f. Zuerst in „ Sarja Wostoka" (Die Morgenröte des Ostens) (Tiflis) Nr. 1197, 10. Juni 1926.
30 Stalin: „Geleitwort der Redaktion", 1901, Werke Band 1, S. 8
31 Siehe Stalin: „Die Sozialdemokratische Partei Rußlands und ihre nächsten Aufgaben-, 1901, Werke Band 1, S. ]Off. Zuerst in „Brdsola" (Der Kampf) Nr. 2/3, November/Dezember 1901.
32 ,.Iskra". Nr. 25 vom 15. September 1902

Anmerkung Kapitel 2

33 Siehe Stalin: „Brief' aus Kutais", 1904, Werke Band 1, S. 49ff., und „Brief aus Kutais (Von dem gleichen Genossen)", 1904, Werke Band 1, S. 52ff. Beide zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

34 Siehe Stalin: „Kurze Darlegung der Meinungsverschiedenheiten in der Partei", 1905, Werke Band 1, S. 77ff.

35 Siehe Stalin: „Antwort an den ,Sozialdemokrat"`, 1905, Werke Band 1, S. 138ff. Zuerst in „Proletariatis Brdsola" (Der Kampf des Proletariats) Nr. 11, 15. August 1905

36 Stalin: „Brief aus Kutais (von dem gleichen Genossen)", 1904, Werke Band 1, S. 53

37 Stalin: „Kurze Darlegung der Meinungsverschiedenheiten in der Partei", 1905, Werke Band 1, S. 83 und S. 85f Hervorhebung im Original.

38 Stalin: „Die Klasse der Proletarier und die Partei der Proletarier (Zu Punkt 1 des Parteistatuts)", 1905, Werke Band 1, S. 64. Zuerst in „Proletariatis Brdsola" (Der Kampfdes Proletariats) Nr. 8, 1. Januar 1905

39 Stalin: „Welche Auffassung hat die Sozialdemokratie von der nationalen Frage?", 1904, Werke Band 1, S. 37. Zuerst in „Proletariatis Brdsola" (Der Kampf des Proletariats) Nr. 7, 1. September 1904. Hervorhebungen im Original.

40 Stalin: „Es lebe die internationale Brüderlichkeit", 1905, Werke Band 1, S. 72. Zuerst veröffentlicht als Proklamation des Tifliser Komitees der SDAPR vom 13. Februar 1905.

41 Stalin: „An die Bürger. Es lebe das rote Banner!", 1905, Werke Band 1, S. 75. Zuerst veröffentlicht als Proklamation des Tifliser Komitee der SDAPR am 15. Februar 1905. (Hervorhebung im Original.

42 Stalin: „Der bewaffnete Aufstand und unsere Taktik", 1905, Werke Band 1, S. 115. Zuerst in „Proletariatis Brdsola" (Der Kampf des Proletariats) Nr. 10, 15. Juli 1905. Hervorhebungen im Original.

43 Stalin: „Rede auf einem Tifliser Arbeitermeeting", 1905, zitiert in: „Geschichte der KPdSU(B)-Kurzer Lehrgang", S. 103

44 Stalin: „Über die gegenwärtige Lage", Rede auf der 15. Sitzung des IV. Parteitags der SDAPR am 17. 130.1 April 1906, Werke Band 1, S. 210. Zuerst in: „Protokoll des Vereinigungsparteitags der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands, abgehalten in Stockholm 1906, Moskau 1907.

45 Stalin: „Dem Genossen G. Telija zum Gedenken", 1907, Werke Band 2, S. 24ff. Zuerst in „Dro" (Die Zeit) Nr. 10, 22. März 1907.

46 Stalin: „Der Londoner Parteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands (Aufzeichnungen eines Delegierten)", 1907, Werke Band 2, S. 43. Zuerst in „Bakinski Proletari" (Der Bakuer Proletarier) Nr. 1 und 2, 20. Juni und 10. Juli 1907. 1lervorhebung im Original.

Anmerkung Kapitel 3

47 Stalin: „Wählerauftrag an die sozialdemokratischen Deputierten der 111. Reichsduma, beschlossen auf der Versammlung der Bevollmächtigten der Arbeiterkurie in der Stadt Baku am 22. September 1907", Werke Band 2, S. 71

48 Stalin: „Der ökonomische Terror und die Arbeiterbewegung", 1908, Werke Band 2, S. 102. Zuerst in „Gudok" (Die Sirene) Nr. 25, 30. März 1908. Hervorhebungen durch die Redaktion.

49 Siehe Stalin: „Die Presse. Lakaienhafte ,Sozialisten-, 1908, Werke Band 2, S. 118. Zuerst in „Bakinski Proletari" (Der Bakuer Proletarier) Nr. 5, 20. Juli 1908.

50 Stalin: „Antwort auf' ie Begrüßungsansprachen der Arbeiter der Eisenbahnhauptwerkstätten in Tillis", 1926, Werke Band 8, S. 155. Zuerst in „Sarja Wostoka" (Die Morgenröte des Ostens) Nr. 1197, 10. Juni 1926.

51 Siehe Stalin: „Briefe aus dem Kaukasus", 1910, Werke Band 2, S. 157ff. Zuerst in „Sozialdemokrat" Nr. 11, 13. [26.1 Februar 1910; und im „Diskussionsblatt", Beilage zum „Sozialdemokrat" Nr. 2, 25. Mai [7. Juni] 1910.

52 Siehe Stalin: „Die Parteikrise und unsere Aufgaben", 1909, Werke Band 2, S. 13211'. Zuerst in „Bakinski Proletari" (Der Bakuer Proletarier) Nr. 6 und 7, 1. und 27. August 1909.

53 Siehe Stalin: „Aus der Partei. Resolution des Bakuer Komitees über die Meinungsverschiedenheiten in der erweiterten Redaktion des ,Proletari"`, 1909, Werke Band 2, S. 149fP. Zuerst in „Bakinski Proletari" (Der Bakuer Proletarier) Nr. 7, 27. August 1909.

54 Stalin: „Die Parteikrise und unsere Aufgaben", 1909, Werke Band 2, S. 137. Zuerst in „Bakinski Proletari" (Der Bakuer Proletarier) Nr. 6 und 7, 1. und 27. August 1909.

55 Stalin: „Brief an das ZK der Partei aus der Solwytschegodsker Verbannung", geschrieben am 31. Dezember 1910, Werke Band 2, S. 189. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946t.

56 Siehe Stalin: ,.Es lebe der 1. Mai!", 1912, Werke Band 2, S. 198f. Zuerst veröffentlicht als besondere Proklamation im April 1912.

57 Am 4. April 1912 wurden während eines Streiks der Bergleute auf den LenaGoldfeldern auf Befehl eines zaristischen Gendarmerieoffiziers über 500 Arbeiter getötet oder verwundet. (Siehe „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 183)

58 Stalin: „Zum zehnten Jahrestag der ,Prawda"`, 1922, Werke Band 5, S. 117. Zuerst in „Prawda" Nr. 98, 5. Mai 1922.

59 Siehe Stalin: „Wählerauftrag der Petersburger Arbeiter an ihren Arbeiterdeputierten", 1912, Werke Band 2, S. 228ff. Zuerst veröffentlich als besonderes Flugblatt in der ersten Oktoberhälfte 1912.

60 Stalin: „Marxismus und nationale Frage", 1913, Werke Band 2, S. 333. Zuerst in „Prosweschtschenije" (Die Aufklärung) Nr. 3-5, März bis Mai 1913.

Anmerkung Kapitel 4

61 Vgl. „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 219ff.

62 Stalin: „Über den Krieg", 1917, Werke Band 3, S. 8. Zuerst in „Prawda" Nr. 10, 16. März 1917

63 Stalin: „Trotzkismus oder Leninismus?", 1924, Werke Band 6, S. 297f. Zuerst in „Prawda" Nr. 269, 26. November 1924. Zur Frage der Haltung zur Provisorischen Regierung hat Stalin in der Parteipresse später mehrfach, gerade im Rahmen der Auseinandersetzung mit Trotzki, Stellung genommen. Vergleiche z. B. auch: Stalin: „Die Oktoberrevolution und die Taktik der russischen Kommunisten", 1924, Werke Band 6, S. 320ff. Vorwort zu dem Buch „Auf dem Wege zum Oktober", zuerst veröffentlicht 1925, hier insbesondere Abschnitt III „Über einige Besonderheiten der Taktik der Bolschewiki in der Periode der Vorbereitung des Oktober" (Ebenda, S. 340ff.).

64 Siehe Lenin: „Über die Aufgaben des Proletariats in der gegenwärtigen Revolution", 1917, Werke Band 24, S. 6. Zuerst in „Prawda" Nr. 26, 7. April 1917. Hervorhebungen im Original.

65 Stalin: „VII. Konferenz (Aprilkonferenz) des SDAPR (Bolschewiki), Referat über die Nationale Frage", 1917, Werke Band 3, S. S0. Zuerst veröffentlicht in dem Buch „Die Petrograder Stadtkonferenz und die Allrussische Konferenz der SDAPR(B) im April 1917", Moskau/Leningrad 1925.

66 Siehe Stalin: „Die Kommunalwahlkampagne", 1917, Werke Band 3, S. 64. Zuerst in „Prawda" Nr. 63, 64 und 66, 21., 24. und 26. Mai 1917.

67 Siehe Stalin: „Gegen zersplitterte Demonstrationen", 1917, Werke Band 3, S. 8111 Zuerst in „Prawda" Nr. 81, 14. Juni 1917.

68 Vgl. Lenin: „Die politische Lage", 1917, Werke Band 25, S. 174ff.

69 Stalin: „Reden auf dem Vl. Parteitag der SDAPR (Bolschewiki), 1917, Werke Band 3, S. 160. Zuerst veröffentlicht in dem Buch „Protokoll des Vl. Parteitags der SDAPR (Bolschewiki)", 1919.

70 Siehe „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 253

71 Vgl. z. 13. Stalin: „Die Macht der Sowjets", 1917, Werke Band 3, S. 346ff. 72 Vgl. dazu: „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 257f.

73 Stalin: „Rede in der Sitzung des Zentralkomitees", am 16. Oktober 1917, Werke Band 3, S. 359. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

74 Stalin: „Was brauchen wir?", 1917, Werke Band 3, S. 365. Zuerst in „Rabotschi Putj" (Der Arbeiterweg) Nr. 44, 24. Oktober 1917.

75 Stalin machte 1924 auf eine „originelle Besonderheit der revolutionären Taktik" in dieser Periode aufmerksam. Diese Besonderheit bestand darin, daß die Revolution bemüht war, jeden oder fast jeden Schritt ihrer Offensive unter dem Schein der Verteidigung zu unternehmen. So wurde z. B. die Verhinderung des Abtransports der Truppen aus Petrograd ein Offensivschritt der Revolution. Doch diese Offensive wurde unter der Losung der Verteidigung Petrograds gegen einen eventuellen Angriff des äußeren Feindes unternommen. Stalin begründete diese taktische „Maskierung` so: „Die Revolution maskierte gleichsam ihre Offensivhandlungen mit dem Deckmantel der Verteidigung, um die unentschlossenen und schwankenden Elemente desto leichter in ihren Bann zu ziehen." (Stalin: „Trotzkismus oder Lenismus?", Rede auf dem Plenum der kommunistischen Fraktion des Zentralrats der Gewerkschaften der Sowjetunion, 19. November 1924, Werke Band 6, S. 306)

76 Stalin: „Der Oktoberumsturz", 1918, Werke Band 4, S. 134. Zuerst in „Prawda" Nr. 241, 6. November 1918.

77 Stalin: „Antwort auf die Begrüßungsansprachen der Arbeiter der Eisenbahnhauptwerkstätten in Titlis", 1926, Werke Band 8, S. 155. Zuerst in „Sarja Wostoka" (Die Morgenröte des Ostens) Nr. 1197, 10. Juni 1926.

78 Stalin nimmt hier im folgenden die Pariser Kommune von 1871 aus, da diese der erste, wenn auch gescheiterte Versuch des Proletariats war, die Geschichte gegen den Kapitalismus zu wenden.

79 Stalin: „Der internationale Charakter der Oktoberrevolution", 1927, Werke Band 10, S. 207. Zuerst in „Prawda" Nr. 255, 6./7. November 1927. Hervorhebung im Original.

80 Stalin: „Der Oktoberumsturz und die nationale Frage", 1918, Werke Band 4, S. 145f. Zuerst in „Prawda" Nr. 241 und 250, 6. und 19. November 1918. Hervorhebungen im Original.

81 Regierung der nationalistischen, konterrevolutionären ukrainischen Bourgeoisie, die die Truppen der österreichischen und deutschen Imperialisten zur Erdrosselung der Revolution in die Ukraine berief.

82 Stalin: „Die Politik der Sowjetmacht in der nationalen Frage in Rußland", 1920, Werke Band 4, S. 310f. Zuerst in „Prawda" Nr. 226, 10. Oktober 1920. 1-lervorhebungen im Original.

83 Vgl. Stalin: „Telegramm an W. 1. Lenin", 7. Juni 1918, Werke Band 4, S. 100f. Zuerst in „Proletarskaja Rewoluzija" (Die proletarische Revolution) Nr. 7, 1936.

84 Vgl. Stalin: „Brief an Lenin" vom 7. und 10. Juli 1918. Werke Band 4, S. 102f. und 104f.

85 Vgl. Stalin: „Telegramme" vom 6. und 19. September 1918, Werke Band 4, S. 112 und 113.

86 Vgl. Stalin: „Rede in der Plenarsitzung des Moskauer Sowjets der Arbeiter-, Soldaten- und Bauerndeputierten über die Lage an der Südfront" (Zeitungsbericht), 29. Oktober 1918, Werke Band 4, S. 127f. „lswestija" Nr. 237, 30. Oktober 1918.

87 Vgl. Stalin: „Die Ukraine befreit sich", 1918, Werke Band 4, S. 152ff Zuerst in „Shisn Nazionalostej" (Das Leben der Nationalitäten) Nr. 4, 1. Dezember 1918.

88 Vgl. Stalin: „Bericht der vom ZK der Partei und vom Verteidigungsrat eingesetzten Kommission an Genossen Lenin über die Ursachen des Falls von Perm im Dezember 1918", 31. Januar 1919, Werke Band 4, S. 172ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 16, 16. Januar 1935.

89 Stalin: „Aus der Rede zur militärischen Frage auf dem VIII. Parteitag der KPR (B)", 21. März 1919, Werke Band 4, S. 221. Zuerst in J. Stalin: „Über die Opposition", Moskau/Leningrad 1928.

90 Vgl. Stalin: „Über die Reorganisierung der staatlichen Kontrolle" (Zeitungsbericht), 9. April 1919, Werke Band 4, S. 222. Zuerst in „lswestija" Nr. 77, 10. April 1919.

91 Vgl. Stalin: „Fernspruch über die direkte Leitung an W. 1. Lenin aus Petrograd", 25. Mai 1919, Werke Band 4, S. 229f. Zuerst im Sammelband „Dokumente über die heldenhafte Verteidigung Petrograds im Jahre 1919", Moskau 1941.

92 Vgl. Stalin: „Über die Petrograder Front. Unterredung mit einem Korrespondenten der ,Prawda"`, 1919, Werke Band 4, S. 234ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 147. B. Juli 1919.

93 Vgl. Stalin: „Brief an W. 1. Lenin über die Lage an der Westfront", 11. August 1919, Werke Band 4, S. 240ff Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

94 Siehe Stalin: „Brief an W. 1. Lenin von der Südfront", 15. Oktober 1919, Werke Band 4, S. 244. Zuerst in „Prawda" Nr. 301, 21. Dezember 1929. Vgl. auch Stalin: „Zur Frage der Strategie und Taktik der russischen Kommunisten", 1923, Werke Band 5, S. 1441'. Zuerst in „Prawda" Nr. 56, 14. März 1923.

95 Vgl. Stalin: „Telegramm an W. 1. Lenin", 25.Oktober 1919, Werke Band 4. S. 246. Zuerst in „Petrogradskaja I'rawda" Nr. 244, 26. Oktober 1919.

96 Stalin: „Zur militärischen Lage im Süden", 26. Dezember 1919, Werke Band 4, S. 257. Zuerst in „Prawda" Nr. 293, 28. Dezember 1919.

97 Siehe Stalin: „Befehl an die Arbeitsarmee der Ukraine", 7. März 1920, Werke Band 4, S. 259f. Zuerst in „Proletarskaja Revoluzija" (Die proletarische Revolution) Nr. 3, 1940.

98 Siehe auch: Stalin: „Reden auf der IV. Konferenz der KP (B) der Ukraine", 17. 23. März 1920, Werke Band 4, S. 261ff.

99 Siehe Stalin: „Ein neuer Feldzug der Entente gegen Rußland", 1920, Werke Band 4, S. 282tf. Zuerst in „Prawda" Nr. 111 und 112, 25. und 26. Mai 1920.

100 Siehe Stalin: „Über die Lage an der Südwestfront", 1920, Werke Band 4, S. 29011 Zuerst in „Kommunist" (Charkow), Nr. 140, 24. Juni 1920.

101 Siehe Stalin: „Über die Schaffung von Kampfreserven der Republik", 30. August 1920, Werke Band 4, S. 305ff. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

102 Stalin: „Über die drei Besonderheiten der Roten Armee. Rede in der Festsitzung des Plenums des Moskauer Sowjets anläßlich des zehnten Jahrestages der Roten Armee`, 25. Februar 1928, Werke Band 11, S. 21 ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 50, 28. Februar 1928.

Anmerkung Kapitel 5

103 Im März 1921 kam es in der Marinefestung Kronstadt zu einer konterrevolutionären Meuterei unter der Matrosenbesatzung der Kriegsschiffe. Der unter weißgardistischer Führung stehende Aufstand konnte nach heftigen Kämpfen niedergeschlagen werden.

104 Stalin: „Die Perspektiven", 1921, Werke Band 5, S. 108. Zuerst in „Prawda" Nr. 286, 18. Dezember 1921. Hervorhebung im Original.

105 Vgl. Lenin: „Politischer Bericht des Zentralkomitees der KPR(B)" an den XI. Parteitag der KPR(B) am 27. März 1922, Werke Band 33, S. 266.

106 Stalin: „Über die Kommunistische Partei Polens", Rede in der Sitzung der polnischen Kommission der Komintern, 3. Juli 1924, Werke Band 6, S. 239. Zuerst in „Bolschewik" Nr. 11, 20. September 1924.

107 Stalin fährt dann fort und beschreibt die Situation 1930 wie folgt: Mit dem Übergang zur Offensive an der ganzen Front schaffen wir die NÖP noch nicht ab, denn der Privathandel und die kapitalistischen Elemente bleiben noch bestehen, der freie' Warenumsatz bleibt noch bestehen - wir machen aber eindeutig Schluß mit dem Anfangsstadium der NÖP, indem wir ihr nächstes Stadium entwickeln, das gegenwärtige Stadium der NÖP, das das letzte Stadium der NOP ist. " (SW 12, S. 268f) Vom Ende der NÖP spricht Stalin erst 1936, als der volle Sieg des sozialistischen Systems in allen Sphären der Volkswirtschaft errungen war. Vgl. Stalin: „Über den Entwurf der Verfassung der Union der SSR", Bericht auf dem außerordentlichen VIII. Sowjetkongreß der UdSSR, gehalten am 25. November 1936, Werke Band 14, S. 59f. Zuerst in Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1939 (russisch), 1947 (deutsch).

108 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)", gehalten am 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 268f. Zuerst in „Prawda" Nr. 177, 29. Juni 1930. Hervorhebungen im Original.

109 Stalin: „Über die Aufgaben der Partei", Referat in einer erweiterten Versammlung des KPR(B)-Bezirkskomitees Krasnaja Presnja, gehalten am 2. Dezember 1923, Werke Band 5, S. 322. Zuerst in „Prawda" Nr. 277, 6. Dezember 1923.

110 Vgl. „Geschichte der KPdSU(B)- Kurzer Lehrgang", S. 316 und S. 327

111 Stalin: „Zur Behandlung der nationalen Frage", 1921, Werke Band 5, S. 451717. Zuerst in „Prawda" Nr. 98, g. Mai 1921. Hervorhebungen im Original.

112 Stalin: „Die Oktoberrevolution und die nationale Politik der russischen Kommunisten", 1921, Werke Band 5, S.99. Zuerst in „Prawda" Nr. 251, 6./7. November 1921.

113 Stalin: „Über die Unabhängigkeit Finnlands", 1917, Werke Band 4, S. 20f. Zuerst in „Prawda" Nr. 222, 23. Dezember 1917.

114 Stalin: „Über die Vereinigung der Sowjetrepubliken", Referat auf dem X. Allrussischen Sowjetkongreß am 26. Dezember 1922, Werke Band 5, S. 132. Zuerst in „Prawda" Nr. 295, 28. Dezember 1922.

115 Vgl. Stalin: „Die Frage der Vereinigung der unabhängigen nationalen Republiken", Unterredung mit einem Korrespondenten der „Prawda", 1922, Werke Band 5, S. 125. Zuerst in „Prawda" Nr. 261, 18. November 1922.

116 Stalin: „Über die Bildung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken", Referat auf dem 1. Sowjetkongreß der UdSSR, gehalten am 30. Dezember 1922, Werke Band 5, S. 138. Zuerst in „Prawda" Nr. 298, 31. Dezember 1922.

117 Stalin nennt als Beispiel für eine solche Situation, daß die Rote Armee 1920 gezwungen war, im Interesse der Verteidigung der Macht der Arbeiterklasse auf Warschau zu marschieren.

118 Stalin: „Schlußwort zum Referat über die nationalen Momente im Partei- und Staatsaufbau" auf dem XII. Parteitag der KPR(B), gehalten am 25. April 1923, Werke Band 5, S. 232. Zuerst veröffentlicht als „Stenographischer Bericht", Moskau 1923.

119 Stalin: „Referat über die nationalen Moorrente im Partei- und Staatsaufbau" auf dein XII. Parteitag der KPR(B), gehalten arm 23. April 1923, Werke Band 5, S. 209. Zuerst veröffentlicht als „Stenographischer Bericht", Moskau 1923.

120 Siehe „Über die Einheit der Partei", Resolution des X. Parteitags der KPR(B), März 1921, in: „Die Kommunistische Partei der Sowjetunion in Resolution und Beschlüssen der Parteitage, Konferenzen und Plenen des ZK", 1898-1954, Band III, Berlin 1957, S. 182 ff.

121 Stalin: „Unsere Meinungsverschiedenheiten", 5. Januar 1921, Werke Band 5, S. 4. Zuerst in „Prawda" Nr. 12, 19. Januar 1921. Hervorhebungen im Original.

122 Diese Passagen sind von besonderer Bedeutung für die Einschätzung der Linie der KPD von 1933-1934.

123 Stalin: „Über die politische Strategie und Taktik der russischen Kommunisten", Juli 1921. Werke Band 5, S. 64. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f. Hervorhebungen im Original.

124 Stalin: „Zur Frage der Strategie und Taktik der russischen Kommunisten", 1923, Werke Band 5, S. 141 ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 56, 14. März 1923.

125 Stalin: „Über die Grundlagen des Leninismus", 1924, Werke Band 6, S. 62ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 96 bis 111, zwischen 26. April und 18. Mai 1924.

126 Stalin: „Zur Frage der Strategie und Taktik der russischen Kommunisten", 1923, Werke Band 5, S. 141 f. Zuerst in „Prawda" Nr. 56, 14. März 1923.

127 Siehe Lenin: „Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky", 1918, Werke Band 28, S. 293.

128 Vgl. dazu Lenin: „Der linke Radikalismus', die Kinderkrankheit im Kommunismus", 1920. Werke Band 31, S. 79f.

129 Stalin: „Über die politische Strategie und Taktik der russischen Kommunisten", Juli 1921, Werke Band 5, S. 69. Hervorhebungen im Original.

130 Siehe Lenin: „Der linke Radikalismus', die Kinderkrankheit im Kommunismus", 1920, Werke Band 31, S. 81.

131 Stalin: „Die Partei vor und nach der Machtergreifung", 1921, Werke Band 5, S. 88. Zuerst in „Prawda" Nr. 190, 28. August 1921.

132 Stalin: „Organisatorischer Bericht des Zentralkomitees der KPR(B)", erstattet auf dem XII. Parteitag der KPR(B), 17. April 1923, Werke Band 5, S. 1731: Zuerst veröffentlicht als „Stenographischer Bericht", Moskau 1923.

133 Siehe Stalin: „Über die Diskussion. Über Rafail. Über die Artikel Preobrashenskis und Sapronows und über den Brief Trotzkis", 1923, Werke Band 5, S. 3250 Zuerst in „Prawda" Nr. 285, 15. Dezember 1923.

134 Stalin: „Referat über die nächsten Aufgaben des Parteiaufbaus", gehalten auf der XIII. Konferenz der KPR(B), 17. Januar 1924, Werke Band 6, S. 13. Zuerst veröffentlich als „Bulletin", Moskau 1924.

135 Siehe Resolution des XIII. Parteitags der KPR(B) „Zum Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees" vom Mai 1924, in: „Die Kommunistische Partei der Sowjetunion in Resolution und Beschlüssen der Parteitage, Konferenzen und Plenen des ZK", 1898-1954, Band V, Berlin 1957, S. 16ff. Siehe Resolution des V. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale 1924 „Zur russischen Frage", in: „Die Kommunistische Internationale in Thesen, Resolutionen, Beschlüssen und Aufrufen", Band 1, 1919-1924, Offenbach 1998, S. 364.

Anmerkung Kapitel 6

136 Siehe Stalin: „Zum Tode Lenins", Werke Band 6, 1924, S. 4I ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 23, 30. Januar 1924.

137 Siehe Stalin: „Über Lenin", Werke Band 6, 1924, S. 47ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 34, 12. Februar 1924.

138Vgl. Stalin: „Organisatorischer Bericht des Zentralkomitees" an den XIII. Parteitag der KPR(B), gehalten am 24. Mai 1924, Werke Band 6, S. 179. Zuerst in „Prawda" Nr. 118/119, 27./28. Mai 1924.

139Stalin: „Über die Ergebnisse des XIII. Parteitags der KPR(B)", Referat im Rahmen eines Lehrgangs für Sekretäre der Kreiskomitees beim ZK der KPR(B), 17. Juni 1924, Werke Band 6, S. 229. Zuerst in „Prawda" Nr. 136 und 137, 19, und 20. Juni 1924. Hervorhebungen im Original.

140 Stalin: „Über die Grundlagen des Leninismus", Werke Band 6, 1924, S. 62. Sofern nicht abweichend angegeben, beziehen sich alle folgenden Seitenangaben in diesem Abschnitt auf diese Schrift.

141 Siehe auch Lenin: „Der linke Radikalismus', die Kinderkrankheit im Kommunismus", 1920, Werke Band 31, S. 29

142 Stalin: „Über die Ergebnisse des XIII. Parteitages der KPR(B)", Referat im Rahmen eines Lehrgangs für Sekretäre der Kreiskomitees beim ZK der KPR(B), gehalten am 17. Juni 1924, Werke Band 6, S. 211. Zuerst in „Prawda" Nr. 136 und 137, 19. und 20. Juni 1924.

143 Stalin: .Zur internationalen Lage", Werke Band 6, S. 252. Zuerst in „Bolschewik" Nr. 11, 20. September 1924.

144 Siehe Stalin: „Organisatorischer Bericht des Zentralkomitees" an den XIII. Parteitag der KPR(B), erstattet am 24. Mai 1924, Werke Band 6, S. 169ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 118 und 119, 27. und 28. Mai 1924.

145 Stalin: „Trotzkismus oder Leninismus?", Rede auf dem Plenum der kommunistischen Fraktion des Zentralrats der Gewerkschaften der Sowjetunion, 19. November 1924, Werke Band 6, S. 290ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 269, 26. November 1924.

146 Stalin: „Die Oktoberrevolution und die "Taktik der russischen Kommunisten", Vorwort zu dem Buch „Auf dem Wege zum Oktober", Werke Band 6, 1924, S. 320ff. Zuerst in J. Stalin: „Auf dem Wege zum Oktober", Staatsverlag 1925. Die in diesem Sammelband enthalten Reden und Schriften Stalins sind in den Band 3 der Werke aufgenommen.

147 Vorwort Trotzkis von 1922 zu seinem Buch „Das Jahr 1905", zitiert in: ebenda, S.328.

148 Trotzkis „Friedensprogramm" von 1917, unverändert aufgenommen in sein 1924 veröffentlichtes Buch „1917", zitiert in: ebenda, S. 333.

149 Siehe Lenin: „Über das Genossenschaftswesen", 1923, Werke Band 33, S. 45311.

150 Siehe Stalin: „Die Oktoberrevolution und die Taktik der russischen Kommunisten", Werke Band 6, 1924, S. 337

151 Stalin: „Zu den Ergebnissen der Arbeiten der XIV. Konferenz der KPR(B)", Referat vor dem Aktiv der Moskauer Organisation der KPR(B), 9. Mai 1925, Werke Band 7. S. 7711 Zuerst in „Prawda" Nr. 106 und 107, 12. und 13. Mai 1925.

152 Stalin: „Fragen und Antworten", Rede in der Swerdlow-Universität, 9. Juni 1925, Werke Band 7, S. 141 ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 139, 141, 142 und 145, vom 21., 24., 25. und 28. Juni 1925.

153 Der XIV. Parteitag beschloß die Umbenennung der Partei in Kommunistische Partei der Sowjetunion (Bolschewiki).

154 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees" an den XIV. Parteitag der KPdSU(B), erstattet am 18. Dezember 1925, Werke Band 7, S. 225ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 291, 292 und 296, am 20., 22. und 29. Dezember 1925.

155 Stalin: „Vorwort zur ersten Ausgabe des Sammelbands Fragen des Leninismus"'. 1926, Werke Band 8, S. 10

156 Stalin: „Zu den Fragen des Leninismus", 1926, Werke Band 8, S. 19r.. Zuerst in J. W. Stalin, ,.Zu den Fragen des Leninismus", Moskau/Leningrad 1926. Flervorhebungen im Original.

157 Vgl. dazu Lenin: „Der linke Radikalismus', die Kinderkrankheit im Kommunismus", 1920, Werke Band 31, S. 49.

158 Vgl. Stalin: „Über die nächsten Aufgaben des Kommunismus in Georgien und Transkaukasien", 1921, Werke Band 5, S. 78. Zuerst in „Prawda Grusii" (Prawda Georgiens) Nr. 108, 13. Juli 1921.

159 Vgl. Stalin: „Über die Kommunistische Partei Polens", Rede in der Sitzung der polnischen Kommission der Komintern am 3. Juli 1924, Werke Band 6, S. 238. Zuerst in „Bolschewik", Nr. 11, 20. September 1924.

160 Siehe Stalin: „Über die Perspektiven der KPD und über die Bolschewisierung", 1925, Werke Band 7, S. 32ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 27, 3. Februar 1925.

161Siehe Lenin: „III. Parteitag der SDAPR", Rede über das Verhältnis zwischen Arbeitern und Intellektuellen in den sozialdemokratischen Organisationen, 20. April 1905, Werke Band 8, S. 405. Zuerst in „Der dritte ordentliche Parteitag der SDAPR. Vollständiger Text der Protokolle", Genf 1905.

162 Stalin: „Über die Perspektiven der KPD und über die Bolschewisierung", 1925, Werke Band 7, S. 34.

163 Stalin: „Brief' an Genossen Me-rt", 28. Februar 1925, Werke Band 7, S. 38. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

164 Stalin: „Über die "tschechoslowakische Kommunistische Partei", Rede in der tschechoslowakischen Kommission des EKKI, 27. März 1925, Werke Band 7, S. 57. Zuerst in „Prawda" Nr. 72, 29. März 1925.

165 Brandler und Thalheimer waren Führer der rechtopportunistischen Gruppe in der KPD, die in den fahren 1922/23 die Führung der KPD innehatten. 1924 wurden Brandler und Thalheimer auf dem Frankfurter Parteitag der KPD aus der Führung entfernt. Der V. Kongreß der Komintern (1925) verurteilte die Kapitulantenlinie der Gruppe Brandler-Thalheimer. 1929 wurden Brandler und Thalheimer wegen parteifeindlicher fraktionistischer Tätigkeit aus der KPD ausgeschlossen.

166 Stalin: „Brief an Genossen Me-rt", 28. Februar 1925, Werke Band 7, S. 38f.

167 Siehe Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees" an den XIV. Parteitag der KPdSU(B), erstattet am 18. Dezember 1925, Werke Band 7, S. 248. Zuerst in „Prawda" Nr. 291, 292 und 296, am 20., 22. und 29. Dezember 1925.

168 Stalin, „Zu den Ergebnissen der Arbeiten der XIV. Konferenz der KPR(B)", 9. Mai 1925, Werke Band 7, S. 88. Zuerst in „Prawda" Nr. 106 und 107, 12. und 13. Mai 1925.

169 Stalin, „Über den Kampf gegen die rechten und ultralinken` Abweichungen", Rede in der Sitzung des Präsidiums des EKKI am 22. Januar 1926, Werke Band 8, S. 7. Zuerst in „Prawda" Nr. 40, 18. Februar 1926.

170 Stalin: „Uber die rechte Gefahr in den deutschen Kommunistischen Partei", Rede in der Sitzung des Präsidiums des EKK1, gehalten am 19. Dezember 1928, Werke Band 11, S. 268. Zuerst in „Bolschewik" Nr. 23/24, 1928. Hervorhebung im Original.

171 Stalin: „Über die politischen Aufgaben der Universität der Völker des Ostens", Rede in einer Versammlung der Studenten der Kommunistischen Universität der Werktätigen des Ostens, 18. Mai 1925, Werke Band 7, S. 129. Zuerst in „Prawda" Nr. 115, 22. Mai 1925.

Anmerkung Kapitel 7

172 Stalin: „Ober die wirtschaftliche Lage der Sowjetunion und die Politik der Partei", Referat über die Arbeit des Plenums des ZK der KPdSU(B) vor dem Aktiv der Leningrader Organisation, gehalten am 13. April 1926, Werke Band 8, S. 107. Zuerst in „Leningradskaja Prawda" Nr. 89, 18. April 1926

173 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees" an den XV. Parteitag der KPdSU(B), erstattet am 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 258. Zuerst in „Prawda" Nr. 279 und 282, 6. und 9. Dezember 1927.

174 Stalin: „Über die sozialdemokratische Abweichung in unserer Partei", Referat auf der XV. Unionskonferenz der KPdSU(B), gehalten am 1. November 1926, Werke Band 8, S. 209ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 256/257, 5./6. November 1926.

175 Stalin: „Zu den Fragen des Leninismus", 1926, Werke Band 8, S. 12ff.

176 Stalin: „Die Revolution in China und die Aufgaben der Komintern", Rede in der X. Sitzung des VI11. Plenums des EKKI, gehalten am 24. Mai 1927, Werke Band 9, S. 252. Zuerst in „Bolschewik" Nr. 10, 31. Mai 1927. Hervorhebung im Original.

177 Siehe Stalin: „Vereinigtes Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B)", 1927, Werke Band 10, S. 21. Zuerst im Sammelband J. Stalin: „Über die Opposition", Moskau/Leningrad 1928.

178 Stalin: „Eine Besprechung mit Studenten der Sun-Yat-sen-Universität", 1927, Werke Band 9, S. 229. Zuerst in J. Stalin: „Fragen des Leninismus", 4. Ausgabe 1928.

179 Siehe Stalin: „Über die Perspektiven der Revolution in China"; Rede in der chinesischen Kommission des EKKI, gehalten am 30. November 1926, Werke Band 8, S. 329. Zuerst in „Die Kommunistische Internationale" (russisch), Nr. 13 (71), 10. Dezember 1926.

180 Stalin: „Vereinigtes Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B)", 1927, Werke Band 10, S. 10. Zuerst im Sammelband J. Stalin: „Über die Opposition", Moskau/l.,eningrad 1928. Hervorhebung im Original.

181 Vgl. Stalin: „Fragen der chinesischen Revolution", 1927, Werke Band 9, S. 93. Zuerst in „Prawda" Nr.90, 21. April 1927. Zur Verwendung des Begriff „nationale Bourgeoisie" siehe genauer in: Autorenkollektiv: Mao Tse-tung - seine Verdienste - seine Fehler", Band 1, 1926 bis 1949, Offenbach 1997, S. 191 ff.

182 Stalin: „Über die Perspektiven der Revolution in China", Rede in der chinesischen Kommission des EKKI, gehalten am 30. November 1926, Werke Band 8, S. 324. Zuerst in „Die Kommunistische Internationale" (russisch), Nr. 13 (71), 10. Dezember 1926.

183 Stalin: „Eine Besprechung mit Studenten der Sun-Yat-Sen-Universität", 13. Mai 1927, Werke Band 9, S. 221. Zuerst in Stalin: „Die Revolution in China und die Fehler der Opposition", Moskau/Leningrad 1927.

184 Stalin: „Über die Perspektiven der Revolution in China"; Rede in der chinesischen Kommission des EKKI, gehalten am 30. November 1926, Werke Band 8, 5.327. Zuerst in „Die Kommunistische Internationale" (russisch), Nr. 13 (71), 10. Dezember 1926.

185 Siehe Stalin: „Notizen über Gegenwartsthemen", 1927, Werke Band 9, S. 285ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 169, 28. Juli 1927.

186 Das gilt besonders etwa für die Analyse der KPD 1933 und in den Jahren davor: Selbst wenn die KPD bis ins letzte taktische Detail „alles richtig" gemacht hätte, selbst dann wäre nicht garantiert gewesen, daß Zeit und Kräfte ausgereicht hätten, um die nazi-faschistische Diktatur durch einen bewaffneten Abwehrkampf zu verhindern. 13 Millionen Wähler der nazi-faschistischen Partei, der reaktionäre Block der Deutschnationalen, mehrere Hunderttausend bewaffnete SA-Banditen auf der Straße - dies war ein konterrevolutionäres Heer, gegen das auch eine Kommunistische Partei mit einer in jeder Hinsicht richtigen Linie möglicherweise eine Niederlage erlitten hätte.

187 Stalin: „Über das Englisch-Russische Einheitskomitee", Rede auf der gemeinsamen Plenartagung des ZK und der ZKK der KPdSU(B), gehalten am 15. Juli 1926, Werke Band 8, S. 158. Zuerst in Stalin: „Über die Opposition", Moskau/Leningrad 1928.

188 Vgl. Stalin: „Über den Oppositionsblock in der KPdSU(B)", Werke Band 8, S. 200. Zuerst in „Prawda" Nr. 247, 26. Oktober 1926.

189 Vgl. Lenin: „Der linke Radikalismus`, die Kinderkrankheit im Kommunismus", Werke Band 31, S. 39.

190 Stalin: „Über den englischen Streik und die Ereignisse in Polen", Referat in der Versammlung der Arbeiter der Eisenbahnhauptwerkstätten in Tiflis, gehalten am B. Juni 1926, Werke Band 8, S. 145. Zuerst in „Sarja Wostoka" (Die Morgenröte des Ostens) (Tiflis) Nr. 1197, 10. Juni 1926.

191 Stalin: „Über das Englisch-Russische Einheitskomitee", 15. Juli 1926, Werke Band 8, S. 166f. Zuerst in Stalin: „Über die Opposition", Moskau/Leningrad 1928

192 Vgl. Stalin: „Über das Englisch-Sowjetische Einheitskomitee", in: „Vereinigtes Plenum des ZK und ZKK der KPdSU(B)", Rede am 1. August 1927, Werke Band 10, S. 32C Zuerst in Stalin: „Über die Opposition", Moskau/Leningrad 1928.

193 Stalin: „Noch einmal über die sozialdemokratische Abweichung in unserer Partei", Referat gehalten auf dem VII. erweiterten Plenum des EKKI am 7. Dezember 1926, Werke Band 9, S. 3f. Zuerst in „Prawda" Nr. 285, 286, 294, 295 und 296, am 9., 10., 19., 21. und 22.Dezember 1926.

194 Siehe dazu Stalin: „Vereinigtes Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B)", Rede am B. August 1927, Werke Band 10, S. 67. Zuerst in Stalin: „Über die Opposition", Moskau/Leningrad 1928.

195 Stalin: „Schlußwort" auf dem VII. erweiterten Plenum des EKKI, 13. Dezember 1926, Werke Band 9, S. 74. Zuerst in „Prawda" Nr. 285, 286, 294, 295 und 296, am 9., 10., 19., 21. und 22. Dezember 1926.

196 Stalin: „Noch einmal über die sozialdemokratische Abweichung in unserer Partei", Referat gehalten auf dem VII. erweiterten Plenum des EKKI am 7. Dezember 1926, Werke Band 9, S. 49. Zuerst in „Prawda" Nr. 285, 286, 294, 295 und 296, am 9., 10., 19., 21. und 22. Dezember 1926.

197 Siehe Stalin: „Der XV. Parteitag der KPdSU(B)", Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 293. Zuerst in „Prawda" Nr. 279 und 282, 6. und 9. Dezember 1927.

198 Siehe Stalin: „Der XV. Parteitag der KPdSU(B)", Schlußwort zum politischen Rechenschaftsbericht, 7. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 318. Zuerst in „Prawda" Nr. 282, 9. Dezember 1927.

199 Siehe Stalin: „Der XV. Parteitag der KPdSU(B)", Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 291. Zuerst in „Prawda" Nr. 279 und 282, 6. und 9. Dezember 1927.

200 Siehe Stalin: „Die Partei und die Opposition", Rede auf der XVI. Moskauer Gouvernementsparteikonferenz, 23. November 1927, Werke Band 10, S. 219f. Zuerst in „Prawda" Nr. 269, 24. November 1927.

201 Stalin: „Der XV. Parteitag der KPdSU(B)", Schlußwort zum politischen Rechenschaftsbericht, 7. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 306. Zuerst in „Prawda" Nr. 282, 9. Dezember 1927.

202 Stalin: „Der XV. Parteitag der KPdSU(B)", Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 287. Zuerst in „Prawda" Nr. 279 und 282, 6. und 9. Dezember 1927.

203 Siehe I. W. Stalin: „Über die Opposition (1921-1927)", Peking 1979. Die Zusammenstellung und Reihenfolge der Artikel und Reden entspricht der ursprünglichen russischen Ausgabe von 1928.

204 Siehe Stalin: „Unterredung mit der ersten amerikanischen Arbeiterdelegation", 9. September 1927, Werke Band 10, S. 81ff Zuerst in „Prawda" Nr. 210, 15. September 1927.

205 Siehe Stalin: „Unterredung mit ausländischen Arbeiterdelegationen", 5. November 1927, Werke Band 10, S. 180ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 260 und 261, 13. und 15. November 1927.

206 Vgl. dazu ausführlich: Marx, Engels, Lenin und Stalin: „Grundlegende Merkmale der kommunistischen Gesellschaft", Offenbach 2003.

207 Stalin: „Unterredung mit der ersten amerikanischen Arbeiterdelegation", 9. September 1927, Werke Band 10, S. 116f.

208 Stalin: „Unterredung mit ausländischen Arbeiterdelegationen", 5. November 1927, Werke Band 10, S. 206.

Anmerkung Kapitel 8

209 Vgl. „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 357

210 Stalin: „Der XV. Parteitag der KPdSU(B)", Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 264. Zuerst in „Prawda" Nr. 279 und 282. 6. und 9. Dezember 1927.

211 Vgl. „Geschichte der KPdSU(B)-Kurzer Lehrgang", S. 364

212 Siehe Stalin: „Die ersten Ergebnisse der Beschaffungskampagne und die weiteren Aufgaben der Partei", Schreiben an alle Organisationen der KPdSU(B) vom 13. Februar 1928, Werke Band 11, S. 9. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

213 Vgl. Stalin: „An der Getreidefront", aus einer Unterredung mit Studenten des Instituts der Roten Professur, der Kommunistischen Akademie und der SwerdlowUniversität am 28. Mai 1928, Werke Band 11, S. 76. Zuerst in „Prawda" Nr. 127, 2. Juni 1928.

214 Stalin: „Über die Ergebnisse des Juliplenums des ZK der KPdSU(B)", Referat in der Versammlung des Aktivs der Leningrader Organisation der KPdSU(B), 13. Juli 1928, Werke Band 11, S. 183. Zuerst in „Leningradskaja Prawda" Nr. 162, 14. Juli 1928.

215 Stalin: „Über die Arbeiten des vereinigten Aprilplenums des ZK und der ZKK", Referat in der Versammlung des Aktivs der Moskauer Organisation der KPdSU(B), 13. April 1928, Werke Band 11, S. 48. Zuerst in „Prawda" Nr. 90, 18. April 1928.

216 Vgl. Stalin: „An der Getreidefront", 28. Mai 1928, Werke Band 11, S. 76. Zuerst in „Prawda" Nr. 127, 2. Juni 1928.

217 Vgl. Stalin: „Über die Industrialisierung und das Getreideproblem", Rede auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B), 9. Juli 1928, Werke Band 11, S. 163. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

218 Stalin: „Über die Industrialisierung des Landes und über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)", Rede auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B), 19. November 1928, Werke Band 11, S. 229. Zuerst in „Prawda" Nr. 273, 24. November 1928. Hervorhebung im Original.

219 Vgl. Stalin: „Über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)", Rede auf dem Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B) im April 1929 (nach dem „Stenographischen Protokoll"), Werke Band 12, S. 54f. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

220 Vgl. „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang ", S. 371.

221 Vgl. Stalin: „Das Jahr des großen Umschwungs", 1929, Werke Band 12, S. 108. Zuerst in „Prawda" Nr. 259, 7. November 1929.

222 Vgl. Stalin: „Die Bucharingruppe und die rechte Abweichung in unserer Partei", Aus Reden in der gemeinsamen Sitzung des Politbüros des ZK und des Präsidiums der ZKK der KPdSU(B), Ende Januar und Anfang Februar 1929, Werke Band 11, S. 286f. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

223 Stalin: „Über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)", Werke Band 12, S. 9.

224 Stalin: „Über die rechte Gefahr in der KPdSU(B)", Rede auf dem Plenum des Moskauer Komitees und der Moskauer Kontrollkommission der KPdSU(B), 19. Oktober 1928, Werke Band 11, S. 200f. Zuerst in „Prawda" Nr. 247, 23. Oktober 1928. Hervorhebung im Original.

225 Stalin: „Rechenschaftsbericht des ZK" auf dem XV. Parteitag der KPdSU(B), 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 281. Zuerst in „Prawda" Nr. 279 und 282, 6. und 9. Dezember 1927.

226 Stalin: „Über den Antisemitismus", Antwort auf eine Anfrage der Jüdischen Telegrafenagentur aus Amerika, 12. Januar 1931, Werke Band 13, S. 26. Zuerst in „Prawda" Nr. 329, 30. November 1936.

227 Stalin: „Zum Internationalen Frauentag", Werke Band 7, S.41. Zuerst in „Prawda" Nr. 56, g. März 1925.

228 Stalin: „Rede auf dem ersten Unionskongreß der Stoßarbeiter der Kollektivwirtschaften", 19. Februar 1933, Werke Band 13, S. 225f. Zuerst in „Prawda" Nr. 53, 23. Februar 1933.

229 Stalin: „Rechenschaftsbericht des ZK" auf dem XV. Parteitag der KPdSU(B), 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 288

230 Stalin: „Rede auf dem VIII. Kongreß des Leninschen Kommunistischen Jugendverbands der Sowjetunion", 16. Mai 1928, Werke Band 11, S. 63. Zuerst in „Prawda" Nr. 113, 17. Mai 1928.

231 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)", 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 287. Zuerst in „Prawda" Nr. 177, 29. Juni 1930.

232 Vgl. Marx: „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte", 1852, Marx/Engels Werke Band 8, S. 118.

233 Stalin: „Rechenschaftsbericht des ZK" auf dem XV. Parteitag der KPdSU(B), 3. Dezember 1927, Werke Band 10, S. 286.

234 Stalin: „Über die Arbeiten des vereinigten Aprilplenuns des ZK und der ZKK", 13. April 1928, Werke Band 11, S. 26. Zuerst in „Prawda" Nr. 90, 18. April 1928.

235 Siehe Stalin: „Gegen die Vulgarisierung der Losung der Selbstkritik", 1928, Werke Band 11, S. 116. Zuerst in „Prawda" Nr. 146, 26. Juni 1928.

236 Stalin: „Rechenschaftsbericht des ZK" auf dem XV. Parteitag der KPdSU(B), 3. Dezember 1927. Werke Band 10, S. 280.

237 Stalin: „Schlußwort zum politischen Rechenschaftsbericht des ZK an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)", 2. Juli 1930, Werke Band 13, S. 4. Zuerst in „Prawda" Nr. 181, 3. Juli 1930. Hervorhebungen im Original.

238 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)", 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 322. Zuerst in „Prawda" Nr. 177, 29. Juni 1930. Hervorhebungen im Original.

239 Siehe die an Genossin M. J. Uljanowa übermittelte „Antwort an Genossen L. Michelson", 16. September 1927, Werke Band 10, S. 1311. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

240 Stalin: „Die nationale Frage und der Leninismus. Antwort an die Genossen Meschkow, Kowaltschuk und andere`, 18. März 1929, Werke Band 11, S. 311. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 1946f.

241 Siehe Stalin: „Über das Programm der Komintern", Rede auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B), 5. Juli 1928, Werke Band 11, S. 125f. Zuerst veröffentlicht in der russischen Ausgabe der Werke 19461.

Anmerkung Kapitel 9

242 Vgl. Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)", 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 215f. Zuerst in „Prawda" Nr. 177, 29. Juni 1930.

243 Stalin: "Rechenschaftsbericht an dem XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B)", 26. Januar 1934, Werke Band 13, S. 261. Zuerst in „Prawda" Nr. 27, 28. Januar 1934.

244 Stalin: „Über die Aufgaben der Wirtschaftler", Rede auf der ersten Unionskonferenz der Funktionäre der sozialistischen Industrie, 4. Februar 1931, Werke Band 13, S. 36. Zuerst in „Prawda" Nr. 35, 5. Februar 1931.

245 Siehe Stalin: „Die Ergebnisse des ersten Fünfjahrplans", Bericht auf dem Vereinigten Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B), 7. Januar 1933, Werke Band 13, S. 161 ff. Zuerst in „Prawda", Nr. 10 und 17, 10. und 17. Januar 1933.

246 Siehe Stalin: „Neue Verhältnisse - neue Aufgaben des wirtschaftlichen Aufbaus", Rede auf der Beratung der Wirtschaftler, 23. Juni 1931, Werke Band 13, S. 47ff. Zuerst in .,Prawda" Nr. 183, 5. Juli 1931.

247 Stalin: „Zur Frage der Politik der Liquidierung des Kulaktentums als Klasse", Werke Band 12, S. 161. Zuerst in „Krasnaja Swesda" (Der Rote Stern) Nr. 18, 21. Januar 1930. 1 lervorhebungen im Original.

248,' Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang ", S. 380. Hervorhebungen im Original.

249 Vgl. Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B)", 26. Januar 1934, Werke Band 13, S. 287f. Zuerst in „Prawda" Nr. 27, 28. Januar 1934.

250 Siehe Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag", 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 270. Zuerst in „Prawda" Nr. 177, 29. Juni 1930.

251 Stalin: „Über die Arbeit auf dem Lande", Rede auf dem Vereinigten Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B), 11. Januar 1933, Werke Band 13, S. 193. Zuerst in „Prawda" Nr. 10 und 17, 10. und 17. Januar 1933.

252,' Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang ", S. 394

253 Siehe Stalin: „Vor Erfolgen von Schwindel befallen. Zu den Fragen der kollektivwirtschaftlichen Bewegung", Werke Band 12, S. 168ff. Zuerst in „Prawda" Nr. 60, 2. März 1930.

254 Stalin: „Antwort an die Genossen Kollektivbauern", Werke Band 12, S. 191. Zuerst in ,.Prawda" Nr. 92. 3. April 1930.

255 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)", 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 313. Zuerst in „Prawda" Nr. 177. 29. Juni 1930.

256 Stalin: „Zu Frage der Agrarpolitik in der UdSSR", Rede auf der Konferenz marxistischer Agrarwissenschaftler, 27. Dezember 1929, Werke Band 12, S. 145. Zuerst in .,Prawda" Nr. 309, 29. Dezember 1929.

257 Stalin: „Über die Arbeit auf dem Lande", Rede gehalten auf dem Vereinigten Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B) am 11. Januar 1933, Werke Band 13, S. 202. Zuerst in „Prawda" Nr. 10 und 17, 10. und 17. Januar 1933. Hervorhebungen im Original.

258 Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B)", 26. Januar 1934. Werke Band 13, S. 310. Zuerst in „Prawda" Nr. 27, 28. Januar 1934.

259 Stalin: „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)". 27. Juni 1930, Werke Band 12, S. 323. Zuerst in „Prawda" Nr. 177, 29. Januar 1930. Hervorhebung im Original.

260 Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B)", 26. Januar 1934, Werke Band 13, S. 325. Zuerst in „Prawda" Nr. 27, 28. Januar 1934.

261 Stalin: „Ober einige Fragen der Geschichte des Bolschewismus", Brief an die Redaktion der Zeitschrift „Proletarskaja Rewoluzija", Werke Band 13, S. 78. Zuerst in „Proletarskaja Rewoluzija" (Die proletarische Revolution) Nr. 6 (113), 1931.

Anmerkung Kapitel 10

262 Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVIII. Parteitag über die Arbeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", 10. März 1939, Werke Band 14, S. 185. Nach Stalin: .,Fragen des Leninismus", Moskau 1947.

263 Stalin: „Die Werktätigen der Sowjetunion erfüllen nur ihre Ptlicht", Telegramm des Zentralkomitees der KPdSU(B) an das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Spaniens im Oktober 1936, Werke Band 14, S. 56. Zuerst in „Prawda" vom 16. Oktober 1936.

264 Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVIII. Parteitag über die Arbeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", 10. März 1939, Werke Band 14, S. 198. Nach Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1947.

265 Stalin: „Rede im Kremlpalast vor den Absolventen der Akademien der Roten Armee', 4. Mai 1935, Werke Band 14, S. 28. Nach Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1947. Hervorhebungen im Original.

266 Stalin: „Rede auf der ersten Unionsberatung der Stachanowleute", 17. November 1935, Werke Band 14, S. 36. Nach Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1947.

267 Stalin: „Über den Entwurf der Verfassung der Union der SSR", Bericht auf dem Außerordentlichen VIII. Sowjetkongreß der UdSSR, 25. November 1936, Werke Band 14, S. 60f. Nach Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1947. Hervorhebungen im Original.

268 „Verfassung der UdSSR", zitiert nach Stalin Werke Band 14, S. 114. Nach: Die Stalinsche Verfassung, 1950.

269 Vgl. „Geschichte der KPdSU(B)- Kurzer Lehrgang", S. 434

270 Stalin: „Rede in der Wählerversammlung des Stalin-Wahlbezirks der Stadt Moskau". 11. Dezember 1937, Werke Band 14, S. 164f. Zuerst in „Prawda" Nr. 340, 12. Dezember 1937.

271 Zitiert nach Stalin: „Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnahmen zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüngler", Referat und Schlußwort auf dem Plenum des ZK der KPdSU(R), 3. und 5. März 1937, Werke Band 14. S. 121.

272 Siehe ,.Geschichte der KPdSU(B) -Kurzer Lehrgang", S. 261f.

273 Stalin: ,.Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnahmen zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüngler", Referat und Schlußwort auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B), 3. und 5. März 1937, Werke Band 14, S. 129.

274 Diese Resolution wird genauer behandelt in: „Zur Polemik` - Die revisionistische Linie des XX. Parteitags der KPdSU (1956) und die grundlegenden Fehler der berechtigten Kritik der KP Chinas (1963), Offenbach 2003, S. 514-517.

275 Vgl. A. Shdanow: „Abänderungen am Statut der KPdSU(B)", Bericht auf dem XVIII. Parteitag der KPdSU(B) am 18. März 1939, Berlin 1950, S. 18ff.

276 Stalins Brief wurde auf deutsch veröffentlicht in: „Rundschau über Politik, Wirtschaft und Arbeiterbewegung", Nr. 22/1937, S. 823ff. Stalins Brief ist auch enthalten in: „Materialsammlung zum Studium des Kurzen Lehrgangs der Geschichte der KPdSU(B)"`, Berlin 2001. Hervorhebung im Original.

277 Das ZK der KPdSU(B) veröffentlichte nach Erscheinen des Buches den ausführlichen Beschluß „Über die Gestaltung der Parteipropaganda im Zusammenhang mit dem Erscheinen des Kurzgefaßten Lehrgangs der Geschichte der KPdSU(B)"`. Darin werden die Fehler und Mängel der bisherigen Theorie-, Propaganda- und Schulungsarbeit der KPdSU(B) dargelegt und wird für die gesamte Partei eine Anleitung für die revolutionäre Umgestaltung des Studiums und der Schulung des wissenschaftlichen Kommunismus entwickelt (auf deutsch abgedruckt in: „Rundschau über Politik, Wirtschaft und Arbeiterbewegung", Nr. 58/1938, Sonderbeilage, S. 1998-2004). Der Beschluß ist auch enthalten in: „Materialsammlung zum Studium des Kurzen Lehrgangs der Geschichte der KPdSU(B)"`, Berlin 2001.

278 Vgl. Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVIII. Parteitag über die Arbeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", 10. März 1939, Werke Band 14, S. 221. Nach Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1947.

279 Siehe Mao Tse-tung: „Unser Studium umgestalten", 1941, Ausgewählte Werke Band III, Peking 1969, S. 23.

280 Siehe „Beschluß des Zentralkomitees der KPD über Verbreitung und Studium der Geschichte der KPdSU(B)"`, Juli 1939, in: „Dokumente des ZK der KPD (1933-1945), Offenbach 2002, 5.391f. Zuerst in „Die Rote Fahne", Nr. 6/1939, Sonderbeilage S. 9f.

281 Siehe Autorenkollektiv: „Über den Widerstand in den KZs und Vernichtungslagern des Nazifaschismus", Offenbach 1998, S. 86

282 „Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 439

283 Siehe ..Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang", S. 131 ff.

284 Anfang der 30er Jahre gab es in der Sowjetunion einen wichtigen ideologischen Kampf an der philosophischen Front gegen den Idealismus von Deborin und anderen, die insbesondere antagonistische Widersprüche vertuschten (wie sie zwischen Kulaken und der Masse der Bauernschaft existierten). Das ZK der KPdSU(B) hat 193 1 mit einer Resolution in die philosophische Debatte mit Deborin eingegriffen und darin den Zusammenhang seiner philosophischen Ansichten mit dem Menschewismus und Rechtsopportunismus hergestellt und die Vertuschung der Widersprüche kritisiert. In der Resolution wird zudem die gesamte bisherige Haltung der sowjetischen Philosophen zur „Rolle der Praxis", wie sie sich in der Zeitschrift „Unter dem Banner des Marxismus" widerspiegelte, heftig kritisiert und der engste innere Bezug der philosophischen Arbeit mit den Fragen der proletarischen Weltrevolution und des Aufbaus des Sozialismus im eigenen Land gefordert. (Siehe hierzu die Aufsatzsammlung „für eine Wende an der philosophischen Front" des Instituts der Roten Professur der Philosophie und Geisteswissenschaften, Moskau-Leningrad 1931, vor allem den Beschluß des ZK der KPdSU(B) vom 25.1.1931 „Über die Zeitschrift Unter dem Banner des Marxismus- sowie den Vortrag von M. Mitin, gehalten am 1. Januar 1931, „Über die Ergebnisse der philosophischen Diskussion" und die Resolution des Büros der Zelle der KPdSU(B) des Instituts der Roten Professur vom 2. August 1930 „Die nächsten Aufgaben der Zelle der philosophischen Abteilung des Instituts der Roten Professur". Ein Teil dieser in russischer Sprache erschienenen Dokumente wurde 1931 auch auf deutsch verbreitet. Siehe dazu das Heft 2 der Zeitschrift „Unter dem Banner des Marxismus", V. Jahrgang, August 1931, S. 159-214.

285 Der komplette Brief von lwanow ist abgedruckt in Stalin Werke Band 14, S. 16811

286 Der Komsomol war der kommunistische Jugendverband unter Führung der KPdSU(B)

287 Stalin: „Antwort an Genossen lwanow Iwan Filippowitsch", Brief vom 12. Februar 1938, Werke Band 14, S. 172. Hervorhebung im Original.

288 Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVIII. Parteitag über die Arbeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", 10. März 1939, Werke Band 14, S. 224. Nach Stalin: „Fragen des Leninismus", Moskau 1947.

289 Stalin wies in seiner Rede auf dem XVIII. Parteitag auch darauf hin, daß Lenin beabsichtigt hatte, einen zweiten Teil seines Werks „Staat und Revolution" zu verfassen, der die Erfahrungen der russischen Revolution von 1905 und 1917 auswerten sollte. Diese Aufgabe der weiteren Ausarbeitung der Theorie des Staates konnte Lenin nicht mehr erfüllen (vgl. ebenda, SW 14, S. 226f.).

Anmerkung Kapitel 11

290 Der Begriff Nazi-Faschismus drückt wissenschaftlich am exaktesten aus, daß der Faschismus in Deutschland von 1933 bis 1945 zwar die offene terroristische Diktatur des deutschen Finanzkapitals war, wie z. B. der italienische Faschismus die offen terroristische Diktatur des italienischen Finanzkapitals war, daß darüber hinaus den deutschen Faschismus aber wesentliche Besonderheiten prägten. Schon Dimitroff hat auf dem VII. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale den deutschen Faschismus als die „reaktionärste Spielart" des Faschismus bezeichnet. Mit dem industriellen Völkermord an der _jüdischen Bevölkerung und an den Sinti und Roma Europas entwickelte der Nazi-Faschismus eine Steigerung des Terrors, die bisher in der Geschichte einmalig ist. Im Zusammenhang und im Rahmen des Kampfes der Anti-Hitler-Koalition wurden von den kommunistischen Kräften im agitatorischen Sinne zur Charakterisierung des Nazi-Faschismus auch Begriffe wie Hitler-Faschismus, Nazi-Regime oder Nazismus gebraucht.

291 Eine sehr gute Darlegung der Politik der UdSSR und deren Begründung gibt die Schrift „Geschichtsfälscher - der tatsächliche Verlauf der Vorbereitung und Entwicklung der Ilitleraggression und des zweiten Weltkrieges", veröffentlicht vom Informationsbüro des Ministerrates der UdSSR im Februar 1948, SWA-Verlag Berlin 1948, Nachdruck Buchladen Georgi Dimitroff, Frankfurt am Main 1989. 1939 erläuterte Mao Tse-tung die Politik der UdSSR sehr klar in seiner Schrift „Die Interessen der Sowjetunion fallen mit den Interessen der gesamten Menschheit zusammen" (Ausgewählte Werke, Band II).

292 Vgl. dazu: „Geschichtsfälscher - der tatsächliche Verlauf der Vorbereitung und Entwicklung der Flitleraggression und des zweiten Weltkrieges", veröffentlicht vom Informationsbüro des Ministerrates der UdSSR im Februar 1948, SWA-Verlag Berlin 1948, Nachdruck Buchladen Georgi Dimitroff, Frankfurt am Main 1989, S. 52f.

293 Stalin hatte mit diesem Brief 1934 die vorgeschlagene, kommentarlose Veröffentlichung von Engels' Artikel im „Bolschewik" verhindert. Er warnte vor der Wirkung und Schieilage der Schrift, worin Engels letztlich den Zarismus als alleiniges Bollwerk der Reaktion in Europa eingeschätzt hatte, was durch den Übergang zur Epoche des Imperialismus nicht mehr zutreffend war. Stalin hielt es insbesondere nicht für angebracht, diesen Artikel in einer Nummer abzudrucken, die dem 20. Jahrestag des imperialistischen Weltkriegs 1914 bis 1918 gewidmet war und richtungweisend zur Klärung der Probleme eines drohenden neuen Weltkriegs sein sollte. (Vgl. Stalin: „Über Engels' Artikel Die Auswärtige Politik des russischen Zarentums`", 19.7.1934, Werke Band 14, S. 1 ff.)

294 Stalin: „Rundfunkrede am 3. Juli 1941", Werke Band 14, S. 236f.

295 Dieser antifaschistische Befreiungskrieg war ein Krieg, der nicht nur die Diktatur des Proletariats in der UdSSR, die großen Errungenschaften des Sozialismus verteidigte, sondern auch ein Krieg gegen die drohende Unterdrückung der verschiedenen in der Sowjetunion lebenden Nationen und Nationalitäten, gegen die nationale Unterjochung des gesamten Landes. Der Krieg gegen den Nazi-Faschismus konnte nicht mit „halber Kraft" gewonnen werden. Es mußten sämtliche Kräfte mobilisiert werden, da Sieg oder Niederlage zunächst auf Messers Schneide standen. So wurde innerhalb der Sowjetunion wegen der großen Masse nichtproletarischer Bevölkerung als zentrales Argument, warum der Nazi-Faschismus zerschmettert werden mußte, nicht nur auf die Verteidigung der Diktatur des Proletariats und des Sozialismus verwiesen, sondern auch und gerade auf die drohende Gefahr der Versklavung der einzelnen Völker der Sowjetunion. Es kam darauf an, gerade auch nationale Elemente in die Reihen des eben nicht nur sozialistischen, sondern auch „vaterländischen" Krieges einzubeziehen. All das war nicht einfach ein Zeichen von Stärke, sondern auch ein Zeichen von Schwäche, der notwendigen Mobilisierung der Massen auch mit demokratischen Aspekten und dem Hinweis, daß eben nicht nur der Sozialismus, sondern das sozialistische „Vaterland" in Gefahr war.

296 Im Juni 1942 unterzeichneten dann die Vereinigten Staaten von Amerika und die UdSSR das „Abkommen über die Grundlagen der gegenseitigen Hilfe in der Kriegführung gegen die Aggression".

297 Vgl. Stalin: „Der 24. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", Werke Band 14. 6. November 1941, S. 247.

298 Stalin: .,Befehl des Volkskommissars für Verteidigung vom 1. Mai 1942", Werke Band 14, S. 274f.

299 Vgl. Stalin: „Rede beim Empfang im Kreml zu Ehren der Befehlshaber der Truppen der Roten Armee", Mai 1945, Werke Band 15, S. 15.

300 Vgl. Stalin: „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung vom 23. Februar 1942, Werke Band 14, S. 264.

301 Vgl. Stalin: „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung vom 1. Mai 1942", Werke Band 14. S. 275.

302 Vgl. Stalin: „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung vom 1.5.1942", Werke Band 14, S. 270f. sowie Stalin: „Der 25. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", 6. November 1942, Werke Band 14, S. 291 f.

303 Stalin: „Der 25. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", 6. November 1942, Werke Band 14, S. 292

304 Siehe dazu die Schrift „Marx und Engels über das reaktionäre Preußentum", die vorn Verlag für fremdsprachige Literatur in Moskau 1947 auf deutsch herausgegeben wurde und als Nachdruck neu im Verlag Olga Benario und Herbert Baum, Offenbach 1997, erschienen ist.

305 Im ersten Artikel „Über Fehler und Mängel in der Beleuchtung der Geschichte der deutschen Philosophie am Ausgang des 18. und 19. Jahrhunderte" wird die deutsche Philosophie und Kulturgeschichte als eine Quelle für die Ideologie des Nazi-Faschismus aufgedeckt und besonders auf wichtige reaktionäre Grundansichten 1legels und Fichtes eingegangen, um diese im einzelnen zu kritisieren. Der Artikel licht besonders den religiös verbrämten „Aberglauben an den Staat" hervor, der sich hei Flegel im besonderen auf die preußische Monarchie bezogen hat. Es wird nachgewiesen, daß Hegel den Krieg als solchen verherrlichte und auch die vom Nazi-Faschismus kultivierte These von der angeblichen „Überlegenheit" des deutschen Volkes begründete. Der Artikel beweist, daß Hegel den Kolonialismus als durch die Zunahme der Bevölkerung der Mutterländer bedingt rechtfertigte und auch antislawische Lügen verbreitete. Der Artikel betont auch, daß gerade in den Reden Fichtes an die deutsche Nation in deutsch-chauvinistischer Weise die These enthalten ist, daß am „deutschen Wesen die Welt genesen" solle. Der zweite Artikel „Die idealistische Dialektik Hegels und ihr Gegensatz zur marxistisch-leninistischen Methode" in der gleichen Ausgabe des „Bolschewik" geht vor allem auf die grundlegenden Kritiken von Marx und Engels an der „deutschen Ideologie" ein und bekämpft besonders die Philosophie der „Versöhnung der Gegensätze". Der Artikel schließt mit einer für den weiteren Kriegsverlauf gegen das nazi-faschistische Deutschland wesentlichen Richtlinie: Es gilt, die deutsche Bestie bis in ihre eigene I löhle zu verfolgen und ihr dort den Todesstoß zu versetzen. (Beide Artikel wurden 1944 veröffentlicht in der Zeitschrift „Bolschewik", dem theoretischen Organ der KPdSU(B), Nachdruck in deutscher Sprache in: „Materialien zum Studium des dialektischen und historischen Materialismus", Frankfurt/M. 1997, S. 13711)

306 Stalin: „Der 25. Jahrestag der Großen sozialistischen Oktoberrevolution", 6. November 1942, Werke Band 14, S. 289

307 Vgl. Stalin: „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR", 1952, Werke Band 15, S. 325f.

308 Siehe Stalin: „Der 24. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", 7. November 1941, Werke Band 14, S. 249, vgl. auch „Antworten des Genossen J. W. Stalin auf die Fragen des Berichterstatters der amerikanischen Presseagentur Associated Press", 3. Oktober 1942, Werke Band 14, S. 277, sowie „Der 25. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", 6. November 1942, Werke Band 14, S. 284ff.

309 Ein anderes Mittel der USA und Englands, die kommunistischen Kräfte innerhalb der weltweiten antifaschistischen Front zu schwächen und zu bekämpfen, war die Unterstützung reaktionärer Kräfte, die zwar gegen die deutschen Okkupanten kämpften, aber auch gegen die antifaschistischen und kommunistischen Kämpferinnen und Kämpfer. Zum Beispiel wurde die Armija Krajowa in Polen durch die USA und England mit Waffen und Geld ausgerüstet. Einheiten dieser antikommunistischen und antisemitischen Organisation massakrierten jüdische und kommunistische Widerstandskämpferinnen und -kämpfer. England unterstützte in Griechenland nicht etwa die antifaschistische Befreiungsfront EAM, sondern reaktionäre monarchistische Kräfte wie das „Heilige Bataillon". Im Dezember 1944 wurden englische Truppen zur Verteidigung der griechischen monarchistischen Regierung eingesetzt. Sie führten zusammen mit den reaktionären Truppen der Regierung einen mehrwöchigen bewaffneten Kampf gegen die antifaschistischen Kämpferinnen und Kämpfer.

310 Zitiert nach Redaktionskollektiv (Hrsg.): „Geschichte des Großen Vaterländisehen Krieges der Sowjetunion", Band 2, Berlin 1962, S. 507

311 Zitiert nach S. Golikow: „Die Sowjetarmee im Großen Vaterländischen Krieg", Berlin 1954, S. 66.

312 Stalin hat 1946 die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit den Fragen der militärischen Gegenoffensive betont: Ich spreche von der Gegenoffensive nach einer erfolgreichen Offensive des Feindes, die jedoch keine Entscheidung gebracht hat, während der in der Verteidigung Befindliche Kräfte sammelt, zur Gegenoffensive übergeht und dem Gegner eine entscheidende Niederlage beibringt. " (Stalin: „Antwortschreiben an Oberst Professor Dr. Rasin auf einen Brief vom 30. Januar über Clausewitz und über Fragen des Krieges und der Kriegskunst", Februar 1946, Werke Band 15, S. 58)

313 Stalin: „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung Nr. 55", 23. Februar 1942, Werke Band 14, S. 268.

314 Stalin: „Der 26. Jahrestag der Oktoberrevolution", 6. November 1943, Werke Band 14, S. 324.

315 Stalin: „Befehl des Obersten Befehlshabers Nr. 95", 23. Februar 1943, Werke Bund 14, S. 305f.

316 Stalin: „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung vom 1. Mai 1942", Werke Band 14, S. 272

317 Vgl, etwa Stalin: „Befehl des Obersten Befehlshabers vom 23. Februar 1943", Werke Band 14, S. 307. Vgl. auch Stalin: „Der 27. Jahrestag der Großen sozialistisehen Oktoberrevolution", 1944, Werke Band 14, S. 359f.

318 Stalin: „Befehl des Obersten Befehlshabers vorn 1. Mai 1944", Werke Band 14, S. 351.

319 Stalin schildert diese „zehn Schläge" in seiner Rede „Der 27. Jahrestag der Großen sozialistischen Oktoberrevolution", 1944. Werke Band 14, S. 357ff.

320 Vgl. dazu ausführlicher in: „Die Gründung der SED und ihre Vorgeschichte (1945-1946)", Offenbach 2000, den Abschnitt „Über die Unmöglichkeit des Exports der Revolution"`, S. 65ff.

321 Stalin: „Der 24. Jahrestag der Oktoberrevolution", 6. November 1941, Werke Band 14. S. 257.

322 Stalin: „Befehl des Obersten Befehlshabers vom 1. Mai 1945", Werke Band 14, S. 389.

323 Vgl. dazu Stalin: „Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B)", 26. Januar 1934, Werke Band 13, S. 265.

324 Neben der Tatsache, daß die Volksdemokratien im nationalen Befreiungskampf gegen den Nazi-Faschismus entstanden sind, war ein Grund dafür gewiß, daß die einzelnen Republiken der UdSSR vor der Revolution Bestandteil eines Staates, des zaristischen Reiches, waren, während die Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien usw. vorher selbständige Staaten waren.

325 Siehe „Mitteilung des Präsidiums der Kommunistischen Internationale" vom 15. Mai 1943, in: „Die Kommunistische Internationale in Thesen, Resolutionen, Beschlüssen und Aufrufen", Band 2, 1925-43, Offenbach 1998, S. 437.

326 Stalin: „Antwort des Genossen J.W. Stalin auf die Frage des Hauptberichterstatters der englischen Presseagentur Reuter", 28. Mai 1943, Werke Band 14, S. 318f.

327 Stalin: „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung vom 23. Februar 1942", Werke Band 14, S. 266

328 Stalin: „Der 25. Jahrestag der Oktoberrevolution", 6. November 1942, Werke Band 14, S. 291

329 Stalin: „Der 27. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", 6. November 1944, Werke Band 14, S. 367

330 Die Irrklärung von Jalta", Bericht über die Krimkonferenz 3. bis 11. Februar 1945, in: „Das Potsdamer Abkommen, Anhang: Die Dokumente von Teheran und Jalta". Offenbach 2001. S. 40f.

331 Stalin: „Der 27. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution", 6. November 1944, Werke Band 14, S. 363

332 Noch 1941 hatte man innerhalb der kommunistischen Weltbewegung - das Ausmaß der chauvinistischen und rassistischen Verhetzung unterschätzend - Hoffnungen auf einen Aufstand der Arbeiterinnen und Arbeiter in Deutschland zum Sturz des nazi-faschistischen Regimes gesetzt. Auch Stalin drückte in der Anfangszeit des Krieges mehrmals seine Hoffnung aus, daß sich schließlich auch Teile der werktätigen Massen in Deutschland gegen die Nazi-Faschisten erheben würden. "in diesem großen Krieg werden wir treue Verbündete an den Völkern Europas und Amerikas haben, darunter auch am deutschen Volk, das von den faschistischen Machthabern versklavt ist. - (Stalin: „Rundfunkansprache am 3, .)uli 1941 ", Werke Band 14, S. 241) ., Nur die hitlerschen Narren können nicht begreifen, daß nicht nur das europäische Hinterland, sondern auch das deutsche Hinterland der deutschen Truppen einen Vulkan darstellt, bereit auszubrechen und die hitlerschen Abenteurer zu begraben. " (Stalin: „Der 24. Jahrestag der Oktoberrevolution", 6. November 1941, Werke Band 14, S.255f) Stalin schätzte das Bewußtsein der deutschen Bevölkerung - möglicherweise basierend auf einer Unterschätzung des Einflusses der Nazi-Faschisten durch die KPD -, zu positiv ein und erkannte nicht sofort, wie weitgehend geschlossen die deutsche Bevölkerung hinter den nazi-faschistischen Kriegstreibern stand. Dies war jedoch lediglich ein konkreter Irrtum im ersten Jahr nach dem nazi-faschistischen Überfall, der bereits 1942 korrigiert wurde. Am „erfolgversprechendsten" war noch das Argument der absehbaren Niederlage des Nazi-Regimes, wie Stalin im Mai 1942 formulierte, auch wenn er immer noch nicht ganz frei war von einer Überschätzung fortschrittlicher Tendenzen bei der Masse der Werktätigen in Deutschland: lm deutschen Volk reift immer mehr die Erkenntnis heran, daß die Niederlage Deutschlands unvermeidlich ist. I'ür das deutsche Volk wird es immer klarer, daß der einzige Ausweg aus der geschaffenen Lage darin besteht, Deutschland von der Abenteurerclique Hitler-Göring zu befeien. " (Stalin: „Belchl des Volkskommissars für Verteidigung vom 1. Mai 1942", Werke Band 14, S. 272) Doch rasch war endgültig klar, daß sich diese Hoffnung nicht bewahrheiten sollte. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung stand fest geschlossen hinter der nazifaschistischen Führung und dachte nicht daran, sich mit den vom Nazi-Faschismus geknechteten Völkern zu solidarisieren. Die Befreiung von der nazi-faschistischen Diktatur mußte von außen erfolgen, durch die Armeen der Anti-Hitler-Koalition, unterstützt von den Partisaninnen und Partisanen.

333 Stalin: „Befehl des Obersten Befehlshabers vom 23. Februar 1945", Werke Band 14, S. 378f.

334 Vgl. dazu Stalin: „Befehl des obersten Befehlshabers Nr. 20", 1. Mai 1945, Werke Band 14, S. 387.

335 Stalin: .,Der 25. Jahrestag der Oktoberrevolution", 6. November 1942, Werke I tand 14. S. 286

336 Stalin: .,Rede in der Wählerversammlung des Stalin-Wahlbezirks der Stadt Moskau am 9. Februar 1946", Werke Band 15, S. 39

Anmerkung Kapitel 12

337 Zum Potsdamer Abkommen siehe genauer: Das Potsdamer Abkommen, mit Anhang: Die Dokumente von Teheran und Jalta, Offenbach 2001.

338 Stalin: „Antworten auf die am 23. Oktober 1946 vom Präsidenten der amerikanischen Nachrichtenagentur United Press, Hugh Baillie, gestellten Fragen", 29. Oktober 1946, Werke Band 15, S. 51. Vgl. dazu auch Stalins „Antworten auf die Fragen des Moskauer Korrespondenten der Sunday Times', Mr. Alexander Werth, in einem Schreiben vom 17. September 1946", 24. September 1946, Werke Band 15, S. 45f., sowie Stalins „Interview mit Elliot Roosevelt" vom 21. Dezember 1946, Werke Band 15, S. 551'.

339 Zur Haltung der SED zur Oder-Neiße-Grenze siehe „Die Gründung der SED und ihre Vorgeschichte (1945-1946)", Offenbach 2000, S. 518-533

340 Stalin: „Antworten auf die am 23. Oktober 1946 vom Präsidenten der amerikanischen Nachrichtenagentur United Press, 1-lugh Baillie, gestellten Fragen", 29. Oktober 1946, Werke Band 15, S. 52

341 Dies stellte Malenkow rückblickend auf dem XIX. Parteitag der KPdSU(B) fest. (Siehe G. Malenkow: „Rechenschaftsbericht an den XIX. Parteitag über die Tätigkeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", Moskau 1952, S. 51)

342 Stalin: „Antworten auf die am 23. Oktober 1946 vom Präsidenten der amerikanischen Nachrichtenagentur United Press, Hugh Baillie, gestellten Fragen", 29. Oktober 1946, auf deutsch veröffentlicht in „Tägliche Rundschau" vom 30. Oktober 1946, in Werke Band 15, S. 54

343 Stalin: „Rede in der Wählerversammlung des Stalin-Wahlbezirks der Stadt Moskau am 9. Februar 1946", Werke Band 15, S. 345f.

344 Die von Stalin 1946 gegebene Einschätzung gründlich zu durchdenken, zu diskutieren und anzuwenden wäre unserer Meinung nach auch sehr wichtig gewesen für die kritische und selbstkritische Analyse der Politik der verschiedenen Kommunistischen Parteien besonders in der komplizierten Phase des Zweiten Weltkriegs 1939 bis 1941. In der Zeit nach 1939, nach dem Abschluß des Nichtangriffspakts der sozialistischen Sowjetunion mit dem nazi-faschistischen Deutschland bis zum Angriff der Nazi-Faschisten auf die Sowjetunion gab es einige falsche politische Einschätzungen innerhalb der kommunistischen Weltbewegung. Auch aufgrund der komplizierten internationalen Lage (Finnland führte mit Unterstützung Englands Krieg gegen die Sowjetunion, die Nazi-Faschisten unterbreiteten „Friedensangebote" etc.) wurde von führenden Mitgliedern der Kommunistischen Internationale und auch der KPD zeitweise England als „Hauptkriegstreiber" oder „reaktionärste Kraft der Welt" (Ulbricht) eingeschätzt (siehe „Die Welt", Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Arbeiterbewegung", Nr. 6, 1940, S. 103) Die nötige selbstkritische Debatte darüber fand unseres Wissens nach aber nicht statt. Die Einschätzung Stalins über den antifaschistischen Charakter wurde im Grunde undiskutiert beiseite geschoben.

345 Siehe (i. Malenkow: „Rechenschaftsbericht an den XIX. Parteitag über die Tätigkeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", Moskau 1952, S. 51f.

346 Stalin: „Rede in der Wählerversammlung des Stalin-Wahlbezirks der Stadt Moskau am 9. Februar 1946", Werke Band 15, S. 358.

347 In dem von Malenkow erstatteten Rechenschaftsbericht an den XIX. Parteitag der KPdSU(B) im Jahr 1952, also ein Jahr vor Stalins Tod, heißt es: "Es handelt sich darum, daß die Verhältnisse der Kriegszeit einige Besonderheiten in den von der Partei angewandten Leitungsmethoden bedingt und auch große Mängel in der Tätigkeit der Parteiorgane und der Parteiorganisationen mit sich gebracht hallen. Das. fand vor allem darin seinen Ausdruck, daß die Parteiorgane der parteiorganisatorischen und ideologischen Arbeit weniger Beachtung schenkten, weswegen diese Arbeit in vielen Parteiorganisationen ver nachlässige wurde. - (Malenkow: „Rechenschaftsbericht an den XIX. Parteitag über die Tätigkeit des Zentralkomitees der KPdSU(13)", Moskau 1952, Nachdruck Berlin 1971, S. 115) Wie Malenkow bereits 1947 in seinem Bericht an das Kommunistische Informationsbüro testgestellt hatte, war die Lage nach Kriegsende so, daß in der Arbeit der Parteiorganisationen große Mängel zutage traten, die während des Krieges nicht sichtbar waren, vor allem eine Vernachlässigung der organisatorischen und ideologischen Parteiarbeit. " (Malenkow: „Über die Tätigkeit des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki)", in: Informationskonferenz der Vertreter einiger kommunistischer Parteien in Polen Ende September 1947, Moskau 1948, S. 123)

348 Siehe G Malenkow: „Rechenschaftsbericht an den XIX. Parteitag über die Tätigkeit des Zentralkomitees der KPdSU(B)", Moskau 1952, S. 113

349 Siehe etwa die Reden und Referate Shdanows „Über die Zeitschriften Swesda` und .Leningrad"' (1946), „Kritische Bemerkungen zu G. F. Alexandrows Buch: ,Geschichte der westeuropäischen Philosophie"' (1947), „Eröffnungsrede auf der Beratung von Vertretern der sowjetischen Musik im ZK der KPdSU(B)" (1948), „Fragen der sowjetischen Musikkultur. Diskussionsbeitrag der Beratung von Vertretern der sowjetischen Musik im ZK der KPdSU(B)" (1948), alle in: A. A. Shdanow: „Ausgewählte Reden zu Kunst, Wissenschaft und Politik", Westberlin 1972. Siehe auch die Beschlüsse des ZK der KPdSU(B): „Über die Zeitschriften Swesda' und Leningrad' (14. August 1946), „Über das Repertoire der Schauspielhäuser und Maßnahmen zu seiner Verbesserung" (26. August 1946), „Über den Film Das große Leben"` (4. September 1946), „Über die Oper Die große Freundschaft' von W. Muradeli" (10. Februar 1948), alle in: „Beschlüsse des Zentralkomitees der KPdSU(B) zu Fragen der Literatur und Kunst (1946-1948)", Westberlin o. J.

350 Vgl. Stalin: „Brief an Genossen Me-ert", 1925, Werke Band 7, S. 38

351 Vgl. Stalin: „Brief' an Xenofontow", Werke Band 9, 1926,S. 133

352 Vgl. Stalin: „Antwort an Genossen L. Michelson", 1927, Werke Band 10, S. 130ff.

353 Vgl. Stalin: „An Genossen Felix Kon", 1930, Werke Band 12, S. 100ff.

354 Vgl. Stalin: „Brief an A.M. Gorki", 1930, Werke Band 12, S. 153

355 Vgl. Stalin: „Brief an Genossen Schatunowski", 1930, Werke Band 13, S. 17.

356 Vgl. dazu den Vortrag „Über die internationale Lage" des KPdSU(B)-Genossen Shdanow auf der Informationsberatung einiger Kommunistischer Parteien in Polen Ende September 1947", ..Prawda", 22. Oktober 1947, in: „Zur Internationalen Lage 1919-1952. Dokumente der Kommunistischen Weltbewegung. Lenin - Stalin - Komintern - Kominform - KPdSU`, Offenbach 2003, S. 306ff.

357 Stalin: „Interview mit dem Korrespondenten der Prawda' anläßlich der Rede Churchills in Fulton (USA)", März 1946, auf Deutsch veröffentlicht in „Tägliche Rundschau" vom 14. März 1946, Werke Band 15, S. 35

358 Wie Shdanow 1947 ausführte, waren wesentliche Merkmale der „TrumanDoktrin" in bezug auf Europa: "1. Schaffung amerikanischer Stützpunkte im Ostteil des Mittelmeerraums mit dem Ziel, die amerikanische Herrschaft in dieser Zone zu errichten. 2. Demonstrative Unterstützung der reaktionären Regimes in Griechenland und in der Türkei als Bastionen des amerikanischen Imperialismus gegen die neue Demokratie auf dem Balkan (...). 3. Ständiger Druck auf die Staaten der neuen Demokratie, der darin zum Ausdruck kommt, daß man sie fälschlich des Totalitarismus und der Expansionsbestrebungen beschuldigt, die Grundlagen des neuen demokratischen Regimes attackiert, sich ständig in die inneren Angelegenheiten dieser Staaten einmischt, alle staatsfeindlichen und antidemokratischen Elemente in diesen Ländern unterstützt und die Wirtschaftsbeziehungen zu diesen Ländern demonstrativ abbricht, um wirtschaftliche Schwierigkeiten zu schaffen, die Wirtschaftsentwicklung dieser Länder zu hemmen, ihre Industrialisierung zu hintertreiben usw. " (A. Shdanow, „Über die internationale Lage", Vortrag gehalten auf der Informationsberatung von Vertretern einiger kommunistischer Parteien in Polen Ende September 1947, abgedruckt in: „Zur internationalen Lage 1919-1952. Dokumente der Kommunistischen Weltbewegung. Lenin - Stalin - Komintern - Kominform - KPdSU", Offenbach 2003, S. 316.

359 Vgl. dazu: Der UN-Teilungsplan für Palästina und die Gründung des Staates Israel (1947/48), mit Anhang: PLO-Charta 1968 mit kritischen Anmerkungen, Offenbach 2002.

360 Die KPdSU-Revisionisten verkündeten z. B. 1963: „Die Atombombe hält sich nicht an das Klassenprinzip. " „Die Atombombe fragt nicht danach, wer Imperialist und wer Werktätiger ist - sie fällt überall hin, und deshalb würden auf einen Monopolisten Millionen Arbeiter vernichtet werden. " („Offener Brief des ZK der KPdSU an alle Parteiorganisationen, an alle Kommunisten der Sowjetunion" vom 14. 7. 1963, zitiert in: Die Polemik über die Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung, Peking 1965, S. 270/271, Nachdruck Berlin 1970. Abgedruckt in: „Dokumente des Kampfes der Kommunistischen Partei Chinas gegen den modernen Revisionismus 1955-1966", Teil 11, Offenbach 2002.

361 Stalin: „Antworten auf die Fragen des Moskauer Korrespondenten der Sunday Times'. Mr. Alexander Werth, in einem Schreiben vom 17. September 1946", 24. September 1946, Werke Band 15, S. 48. Auf deutsch veröffentlicht in „Neue Welt", September 1946.

362 Stalin: „Antworten auf Fragen eines Korrespondenten der Prawda` über die Atomwaffe", Werke Band 15, S. 151 f. Zuerst in „Prawda", 6. Oktober 1951.

363 1947 wurde auf einer Informationskonferenz der Vertreter einiger kommunistischer Parteien in Polen das Kommunistische Informationsbüro (Kominform) gegründet, uni die gegenseitige Information und den Erfahrungsaustausch, Kritik und Selbstkritik und den Kampf gegen den Revisionismus voranzubringen. Dem Korninform gehörten an: KP Jugoslawiens (bis 1948), die Bulgarische Arbeiterpartei (Kommunisten), die KP Rumäniens, die KP Ungarns, die KPdSU(B), die KP Frankreichs, die KP Tschechoslowakei und die KP Italiens.

364 Schreiben des ZK der KPdSU an das ZK der KPJ vom 4. Mai 1948, zitiert nach der Broschüre „Der Kampf J. W. Stalins und der Kominform gegen den TitoRevisionismus", Wien 1979, S.22.

365 Bereits 1951 schloß Jugoslawien ein „Abkommen über gegenseitige Verteidigungshilfe" mit den US-Imperialisten, welches den Austausch amerikanischer Rüstungslieferungen gegen Rohstoffe vorsah. (Vgl. dazu: „Die Polemik über die Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung", Peking 1965, S. 182, enthalten in: „Dokumente des Kampfes der Kommunistischen Partei Chinas gegen den modernen Revisionismus 1955-1966", Teil 11, Offenbach 2002). International unterstützten die Tito-Revisionisten unverhohlen die US-Aggression in Korea. In der UNO stimmten sie für das Enmbargo" gegen China und Korea (ebenda, S. 188).

366 Die offene Versöhnung Chruschtschows mit den Tito-Revisionisten nach dem Tod Stalins war ein eindeutiger Beweis, daß die Chruschtschow-Revisionisten selbst den Weg der Konterrevolution gingen. Bereits 1955 fuhr Chruschtschow demonstrativ zur offiziellen Versöhnung mit den Titoisten nach Belgrad, wo er Stalin anklagte, daß dieser angeblich „die jugoslawischen Genossen ganz falsch eingeschätzt" habe. (Vgl. dazu im Artikel „Fünfzehn Jahre nach Veröffentlichung der Resolution des Informationsbüros Über die Lage in der Kommunistischen Partei Jugoslawiens-, Artikel aus „Zeri i Poppulit" vom 29. Juni 1963, in: Dokumente des Kampfes der Partei der Arbeit Albaniens gegen den modernen Revisionismus 1955-1966, Teil II, Offenbach 2002.

367 Doch schon bei der Erfüllung des Potsdamer Abkommens mangelte es seitens der SED letztlich an der nötigen Konsequenz. Der Kampf gegen die NaziFaschisten wurde allzu früh reduziert und später dann praktisch eingestellt. Damit wurde die Idee der notwendigen und berechtigten Diktatur über die Nazi-Faschisten aufgegeben. Insbesondere auf dem Gebiet des ideologischen Kampfes gegen die nazi-faschistische Ideologie und die reaktionäre deutsche Ideologie überhaupt sind schwere Versäumnisse zu verzeichnen. Die Versuche der SED, an die zu großen 'feilen reaktionär verhetzten Massen heranzukommen, waren immer mehr verbunden mit faulen Zugeständnissen an die tiefsitzende deutsch-nationalistische Ideologie und an ein Verniedlichen oder gar Bestreiten der Mitschuld der werktätigen und ausgebeuteten Massen an den Verbrechen des Nazi-Faschismus. (Vgl. dazu auslührlich: Autorenkollektiv: „Die Gründung der SED und ihre Vorgeschichte (194546)", Offenbach 2000)

368 Stalin: „Telegramm an den Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, und an den Ministerpräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, anläßlich der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik", 13. Oktober 1949, Werke Band 15, S. 103

369 Siehe Stalin: „Der Marxismus und die Fragen der Sprachwissenschaft", 1950, Werke Band 15, S. 206.

370 Ein Hauptvertreter war Marr, der die Sprache zum Überbau zählte, die nationalen Sprachen als „Klassensprache" bezeichnete und gar von einem von der Sprache losgelösten Denken ausging.

371 Das Araktschejew-Regime wurde nach dem Grafen Araktschejew benannt, einem reaktionären russischen Staatsmann des ersten Viertels des 19. Jahrhunderts. Mit dem Namen Araktschejew ist eine ganze Epoche hemmungslosen Polizeidespotismus und grober Militärwillkür verbunden gewesen.

372 Stalin: „Interview mit einen Korrespondenten der ,Prawda-, 17. Februar 1951, Werke Band 15, S. 133. Auf deutsch abgedruckt in „Für dauerhaften Frieden, für Volksdemokratie!", Nr. 8, vom 23. Februar bis 1. März 1951.

373 Das Lehrbuch „Politische Ökonomie" erschien 1954, also im Jahr nach dem Tod Stalins und zwei Jahre vor dem berüchtigten revisionistischen XX. Parteitag der KPdSU. Der erste Teil des Lehrbuchs über die politische Ökonomie des Kapitalismus wurde zusammen mit Stalins Schrift „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR" neu veröffentlicht im Verlag Olga Benario und Herbert Baum, Offenbach 1997.

374 Stalin hat diesem Lehrbuch nicht nur für die Sowjetjugend eine große Bedeutung beigemessen, sondern war auch davon überzeugt, daß ein solches Lehrbuch im 1linblick auf das ungenügende Niveau der marxistischen Entwicklung der meisten Kommunistischen Parteien des Auslands auch den älteren Kadern der Kommunistischen Parteien dieser Länder von großem Nutzen sein würde. (Vgl. Stalin: „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR"1952, Werke Band 15, S.296)

375 Stalin: „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR"1952, Werke Band 15, S. 262

376 Stalin nennt auch ganz konkret, was in der Sowjetunion erforderlich sein würde, um diesen dritten Punkt zu erfüllen: Dazu war vor allem nötig, den Arbeitstag mindestens bis auf sechs und später bis auf fünf Stunden zu verkürzen, den allgemeinen obligatorischen polytechnischen Unterricht einzuführen, die Wohnungsverhältnisse grundlegend zu verbessern und den Reallohn der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Angestellten mindestens um das Doppelte, wenn nicht mehr, zu erhöhen. (Vgl. ebenda SW 15, S. 318)

377„Entwurf der Grundlagen des Friedensvertrages mit Deutschland, unterbreitet von (1 er Regierung der UdSSR am 10. März 1952", zitiert nach: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Band 7, Berlin 1966, S. 394.

378 Das Eintreten der sozialistischen UdSSR für den Erhalt der staatlichen Einheit Deutschlands war dabei nicht nur durch den Kampf für die Verwirklichung des Potsdamer Abkommens bedingt. Die sozialistische Sowjetunion unter Führung Stalins trat daher etwa 1947 vorausblickend allen Teilungs- oder Föderalisierungsplänen Deutschlands entgegen: ,. Verkünden die Verbündeten, daß sie Kurs auf eine Föderalisierung nehmen, so führt das dazu, daß die Militaristen an die Spitze der Bewegung für die Vereinigung Deutschlands treten und versuchen werden, das deutsche Volk ihren Interessen dienstbar zu machen. Die Folge wäre, daß die Revancheidee wieder ihr Haupt erhebt, der Chauvinismus, für den der Boden in Deutschland so günstig ist, aufblüht und die Voraussetzung für das Aufkommen neuer Bismarcks oder gar neuer Hitlers geschaffen würde. Die Geschichte Deutschlands lehrt uns, wie gefährlich es ist, wenn sich die deutschen Militaristen der Idee der Einheit Deutschlands bemächtigen. " (W. M. Molotow: „Über die zeitweilige politische Organisation Deutschlands", Erklärung auf der IV. Tagung des Außenministerrats am 22. März 1947, in: „Fragen der Außenpolitik", Moskau 1949, S. 425)

379 Ein Friedensvertrag in der Art, wie ihn die Sowjetunion 1952 für Deutschland vorschlug, wurde modifiziert 1955 von den vier Alliierten mit dem Staatsvertrag für Österreich (Abzug der Alliierten, Friedensvertrag, Neutralität) abgeschlossen.

380Siehe Stalin: „Rede auf dein XIX. Parteitag der KPdSU", 14. Oktober 1952, Werke Band 15, S. 190.

381Daß anders als bei den wirklich „patriotischen Kräften" in den osteuropäischen und westeuropäischen Ländern, die vom nazi-faschistischen Deutschland überfallen wurden, der Begriff „Patriot" in Deutschland nun ganz und gar keinen guten Klang hat und auch nicht mehr bekommen kann, muß zusätzlich klar sein und hier angemerkt werden.

Anmerkung Nach dem Tod Stalins

381 Mao Tse-tung: „Eine große Freundschaft", „Remnin Ribao" vom 9. März 1953, auf deutsch in: Neue Welt, lieft 7/April 1953, Berlin, S. 89611.

382 Chruschtschow: „Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der KPdSU an den XX. Parteitag", Berlin 1956, S. 46.

383 Ebenda. S. 43.

384 Entschließung des XX. Parteitages der KPdSU zum Rechenschaftsbericht des ZK der KI'dSIJ", ebenda, S. 168.

385 Chruschtschow: „Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der KPdSU an den XX. Parteitag", Berlin 1956, S. 24.

386 Ebenda, S. 38.

387 Ebenda, S. 22.

388 Programm der KPdSU, angenommen am 31. Oktober 1961 auf dem XXII. Parteitag der KPdSU, zitiert nach „Die Polemik über die Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung`, Nachdruck Berlin 1971, S. 496.

389 Ebenda, S. 505

390 Vgl. zum „Geheimbericht" genauer in „Zur Polemik` - Die revisionistische Linie des XX. Parteitags der KPdSU (1956) und die grundlegenden Fehler der berechtigten Kritik der KP Chinas (1963)", Offenbach 2003, die Anmerkung 2: „Zum sogenannten Geheimbericht` Chruschtschows auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956".

391 programmatische Erklärung der Revolutionären Kommunisten der Sowjetunion (Bolschewiki)", 1966, zitiert nach „Rote Fahne" der ML,PÖ Sondernummer 1/67, S. 3 f.

392 Zum Widerstand und Kampf gegen den XX. Parteitag siehe: „Zur Polemik` - Die revisionistische Linie des XX. Parteitags der KPdSU (1956) und die grundlegenden Fehler der berechtigten Kritik der KP Chinas (1963)", Offenbach 2003.

393 Engels: „Revolution und Konterrevolution in Deutschland", 1851-1852, Marx/Engels Werke Band 8, S. 6

394 Lenin: ,.II. Gesamtrussischer Verbandstag der Bergarbeiter", 1921, Werke Band 32, S. 44

395 Vgl. dazu ausführlicher: Autorenkollektiv, „Zur Polemik - Die revisionistische Linie des XX. Parteitags der KPdSU (1956) und die grundlegenden Fehler der berechtigten Kritik der KP Chinas (1963)", Offenbach 2003.

396 Siehe A. Shdanow: „Abänderungen am Statut der KPdSU(B), Bericht auf dem XVIII. Parteitag der KPdSU(B) am 18. März 1939", Berlin 1950.

Anmerkung Anhang

397 Siehe Stalin Werke Band 1, Berlin 1950, S. VII-X

398 Die Auflage von 1947 war hauptsächlich deshalb notwendig geworden, um die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und den Befreiungskrieg der Sowjetunion gegen die nazi-faschistischen deutschen Imperialisten zu ergänzen, wobei Stalin als führender Genosse des KPdSU(B) und des Generalstabs der Roten Armee einen wichtigen Anteil hatte.

399 Vorbildlich ist unserer Meinung nach die Lenin-Biographie „W. 1. Lenin - Ein kurzer Abriß seines Lebens und Wirkens", an der wir uns teilweise orientieren konnten. Diese Biographie Lenins sticht durch ihre Lebendigkeit und ihren zugleich prinzipiellen Charakter hervor, ohne floskelhaft und verflachend zu werden. Sie überzeugt, weil sie auf der Verbindung folgender Merkmale beruht: Biographische Daten über das Leben Lenins; Überblick über die wichtigsten Schriften Lenins mit treffenden Zitaten; Überblick über die Entwicklung der Kommunistischen Partei Rußlands sowie auch der internationalen kommunistischen Bewegung, besonders des ideologischen Kampfes; -Grundinformationen über die revolutionäre Bewegung in Rußland und international. Siehe „W. I. Lenin - Ein kurzer Abriß seines Lebens und Wirkens", Moskau 1947, als Nachdruck Offenbach 1999.

400 Wir zitieren hier und im weiteren nach der vom Verlag für fremdsprachige Literatur in Moskau 1947 herausgegebenen Fassung. Dies ist eine Übersetzung der vom Marx-Engels-Lenin-Institut in Moskau 1947 in Moskau herausgegebenen zweiten verbesserten und ergänzten russischen Auflage der Biographie „Josef Wissarionowitsch Stalin - Kurze Lebensbeschreibung".

401 Hier einige Beispiele dafür:

- In der Ausgabe von 1939 heißt es über Stalins Buch „Über die Grundlagen des Leninismus": In dieser genialen Arbeit werden die Grundlagen ..." (S. 40) In der zweiten Auflage (1947) heißt es: In dieser Schrift werden die Grundlagen ... (S. 102);

- In der Ausgabe 1939 steht: „Unter Stalins Leitung führte die Partei der Bolschewiki ... das Land einer neuen historischen Etappe entgegen .. ." (S. 45). In der Auflage von 1947 heißt es dagegen an dieser Stelle: „Die Partei der Bolschewiki hatte ... das Land so an eine neue historische Etappe ... herangeführt." (S. 109);

- In der Erstausgabe 1939 steht: „Der Bericht des Genossen Stalin über den Entwurf der neuen Verfassung ist ein außerordentlich wertvoller Beitrag zur Schatzkammer des Marxismus-Leninismus; er steht in einer Reihe mit so genialen Werken des Marxismus wie dem Manifest der Kommunistischen Partei`." (S. 63) In der Ausgabe von 1947 wurde dieser Absatz ganz gestrichen und durch ein Zitat aus der Rede über die Verfassung ersetzt, in welchem die internationale Bedeutung der Verfassung im Kampf gegen die faschistische Barbarei und zur Verteidigung der demokratischen Rechte der Arbeiterklasse aufgezeigt wird. (S. 166f.)

(Die Erstausgabe von 1939 haben wir zitiert nach der vom Verlag der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland 1946 in Berlin herausgegebenen Fassung ,,Josef Wissarionowitsch Stalin - Kurze Lebensbeschreibung".)

402 Stalin: „Vorwort des Verfassers zum ersten Band", Januar 1946, Werke Band 1, S. XIII

403 Josef Wissarionowitsch Stalin - Kurze Lebensbeschreibung", Moskau 1947, S.26

404 Wer aber hat diese Biographie verfaßt? Unter den Verfassern sind mit G. F. Alexandrow, M. P. Galaktionow, W. S. Krushkow, M. B. Mitin, W. D. Motschalow, 1'. N. Pospelow gerade auch Personen genannt, die nach Stalins Tod unter Chruschtschow Karriere gemacht haben. Die „Spezialisten" der Lobhudelei waren also um so mehr auch die „Spezialisten" der „Entlarvung der Lobhudelei", die sie bestens kannten, weil sie diese selbst betrieben hatten.