In den bürgerlichen Massenmedien ist am laufenden Band zu lesen/hören/sehen, dass der Sozialismus gescheitert sei. Die Ereignisse in den Jahren 1989 bis 1991 haben gezeigt, dass der Sozialismus ein nicht funktionierendes, überholtes Modell sei.

Doch begann der wirkliche Verrat am Sozialismus in der Sowjetunion und in den meisten anderen sozialistischen Staaten schon in den 50er Jahren, im Zuge des XX. Parteitags der KPdSU 1956. Seit diesem Zeitpunkt wurde durch die Abkehr kommunistischer Prinzipien in der Politik, Ideologie und Ökonomie, der sozialistische Inhalt nach und nach zerstört, was den Weg für die Konterrevolutionen 1989 – 1991 ebnete.

Lediglich einige Staaten, wie die Volksrepublik Albanien unter der Fürhung Enver Hoxhas, oder auch Vietnam unter der Führung Ho Chi Minh – z. T. auch die VR China unter Mao Tse-Tung kämpften, mehr oder weniger standhaft gegen den Verrat der Revisionisten.

Gleichzeitig aber zeigt der vom Kapital gefeierte "Triumph" der Marktwirtschaft die unlösbaren Probleme und tiefen Widersprüche des Kapitalismus, den Keim seines Untergangs.

Hungersnöte, imperialistische Raubkriege, Verelendung der breiten werktätigen Massen und Umweltzerstörung sind Brandzeichen des Kapitalismus.

Entsprechend den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Karl Marx und Friedrich Engels über die einzig reale Alternative zum kapitalistischen Ausbeutersystem zog Rosa Luxemburg den treffenden Schluss: „Sozialismus oder Barbarei!“

Den breiten Massen ist diese Alternative oft nicht bewusst, weil die Kapitalistenklasse mit Hilfe der von ihr kontrollierten Medien ein perfides System der antikommunistischen Propaganda betreibt, das den Sozialismus als "totalitär" und/oder Spinnerei erscheinen lässt. Das Ziel dieser Gehirnwäsche liegt auf der Hand: Die Kriminalisierung und Zerstreuung jeden revolutionären Aufbegehrens.

Auch wenn der moderne Antikommunismus noch zu tief im Bewusstsein der Massen verankert ist, um unmittelbar eine revolutionäre Situation herbeizuführen, so verliert er schon deutlich an Wirkung, denn er kann die Widersprüche und Probleme des Kapitalismus (der seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten folgend untergehen muss) nicht lösen. Immer mehr Menschen begeben sich auf die Suche nach einer Alternative und beginnen sich (von neuem) mit dem Sozialismus auseinanderzusetzen.

Auch die heutigen sich als sozialistisch bezeichnenden Länder stellen kein wirkliches Vorbild marxistisch-leninistischer Politik dar.

In Staaten, wie der Volksrepublik China, Laos oder Vietnam ist der Sozialismus dermaßen verzerrt, dass sein sozialistischer Charakter durchaus abzustreiten ist. Auch was das China Mao Tse-Tungs angeht, kann dieses, trotz einiger Erfolge, vor allem im Kampf gegen den Revisionismus in der Sowjetunion (was aber nicht heißt, dass China den Marxismus-Leninismus felsenfest verteidigt hat), nicht als leuchtendes Beispiel für den Marxismus-Leninismus gelten. Der Maoismus ist alles andere als eine Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, sondern in vielen entscheidenden Punkten eine Abkehr dessen.

In der Koreanischen demokratischen Volksrepublik besteht zwar noch keine kapitalistische Restauration, so wie sie in China stattfindet. Doch ging auch dessen Führer, Kim il Sung, einen ähnlichen Weg wie Mao Tse-Tung, indem er davon ausging, man könne mit der Bourgeoisie den Sozialismus aufbauen und diese durch ‚Erziehung' für den Aufbau des Sozialismus gewinnen. Das ist nichts weiter, als eine Revision der Diktatur des Proletariats. Ideologisch gesehen herrscht in Nordkorea nicht der Marxismus-Leninismus, sondern die Juche-Ideologie, die nichts weiter ist, als eine idealistische Abkehr marxistisch-leninistischer Prinzipien, in dem man u. a. von ausgeht, der Mensch könne unabhängig der objektiven Bedingungen alles erreichen. Der Mensch steht also über den Gesetzen der Natur! Gepaart ist die Juche-Ideologie mit einem gewaltigen Personenkult, der – anders als zum Beispiel bei Stalin, der sich gegen den Kult um seine Person gewährt und geäußert hat – von den Führern der Koreanischen Arbeiterpartei bewusst eingesetzt wird, also Teil der Ideologie des Landes ist.Der Revisionismus in Korea geht inzwischen so weit, dass in der Verfassung von 1992 der Begriff Marxismus-Leninismus durch Juche ersetzt wurde.

Auch die Sozialistische Republik Kuba ist für uns nicht das leuchtende Beispiel eines sozialistischen Staates, auch wenn Kuba diesem näher dran liegt, als die oben genannten. Die sozialen Errungenschaften der kubanischen Revolution sind unentbehrlich, die momentanen Probleme des Landes, sind zum einen Folge der imperialistischen Embargopolitik der USA, aber auch zum großen Teil Folge der Unterordnung gegen die revisionistische Sowjetunion. Anstatt eine eigene industrielle Basis zu schaffen, machte man sich von der Sowjetunion abhängig. Das Ergebnis dieser revisionistischen Ökonomie sehen wir heute, nach dem Fall der Sowjetunion. Dennoch muss aber erwähnt werden, dass die heutigen Probleme des Landes von der Regierung nicht geleugnet wurden und werden und dementsprechend die Regierung Kubas großes Vertrauen und Unterstützung in der Bevölkerung hat.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass wir uns, trotz unserer Kritiken an Kuba und auch Nordkorea, mit diesen Staaten gegen die Angriffe der Imperialisten solidarisieren.

Trotz des vorläufigen Sieges der Konterrevolution, kommt es immer öfter zu revolutionären Ausschreitungen. In Venezuela und Bolivien kamen fortschrittliche demokratische Regierungen an die Macht. Diese Staaten sind zwar noch weit entfernt davon, sozialistisch zu werden. Doch sind sie zum einen ein empfindlicher Schlag gegen den Imperialismus und zum anderen ist in diesen, aber auch anderen Staaten der Sozialismus – der Kampf für eine bessere Welt – wieder Gesprächsstoff geworden – ein erster Schritt für den Kampf um den Sozialismus.

Auch in Nepal, den Philippinen, Kolumbien, Türkei, Indien, Peru, Irak, Afghanistan und anderen Staaten der sogenannten ‚Dritten Welt' kommt es zu revolutionären Ausschreitungen, zu einem Kampf gegen Hunger, Elend, Krieg und imperialistischer Besatzung, oft unter kommunistischer Führung.

Wir wissen, dass in diesen Staaten – so zum Beispiel in Nepal – maoistische Kräfte oft eine führende Rolle spielen. Dennoch ist der Kampf gegen Monarchie, Kapitalismus und Elend eine fortschrittliche demokratische Revolution, der Vorraussetzungen für den Sozialismus schafft. Sollte dieser Kampf in Nepal und auch in den anderen Staaten siegen, wäre dies ein gewaltiger Fortschritt für die Menschheit. Natürlich heißt es nicht, dass wir jede taktische und prinzipielle Maßnahme unterstützen, einige halten wir sogar für rückschrittlich und gefährlich. Aber aufgrund solcher Kritiken sich mit diesen Bewegungen nicht zu solidarisieren ist eindeutig ein Verrat am proletarischen Internationalismus; solche stehen auf der Seite der imperialistischen und faschistischen Konterrevolution!

Wir sehen uns in der Tradition der internationalen Arbeiterbewegung, der revolutionären Arbeiter Deutschlands und Frankreichs 1848 und der Kämpfer der Pariser Kommune.

Wir berufen uns auf das Manifest der Kommunistischen Partei und dem Kampf Karl Marx' und Friedrich Engels' gegen die ersten opportunistischen Strömungen in der Arbeiterbewegung von Lasalle bis Bernstein.

Wir sehen uns in der Tradition der Revolutionäre des Oktobers 1917 in Russland. Die Oktoberrevolution hat weltweit gezeigt, dass die sozialistische Revolution siegreich sein kann. Die Oktoberrevolution leitete eine neue Epoche ein: Die Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolution.

Wir berufen uns auf den Aufbau des Sozialismus in einem Land, der der Sowjetunion ermöglichte von einem unterentwickelten halbfeudalen Agrarland zur zweitstärksten Industriemacht zu werden. Die Sowjetunion unter der Führung Lenins und Stalins war das leuchtende Beispiel dafür, dass eine andere Welt, eine Welt ohne Ausbeutung, eine Welt, in der der Ausgebeutete das Sagen hatte, eine Welt die gegen Rassismus und Faschismus kämpfte, nicht nur möglich ist, sondern auch erfolgreich ist. Dieser Kampf, der Aufbau einer neuen Gesellschaftsordnung, war kein leichter Weg, sondern ein steiniger. Doch die Mühen und Strapazen waren gewaltig und erfolgreich, auch wenn es in vielen Bereichen Mängel und Fehler gab.

Der größte Verdienst der sowjetischen Arbeiterklasse unter der Fürhung Stalins war die Niederschlagung des Faschismus, dem menschenverachtendsten, brutalsten und blutigsten Unterdrückersystem überhaupt.

Heute wird die Sowjetunion, unter anderem auch durch den Verrat der Revisionisten auf dem XX. Parteitag der KPdSU, unter Lenins und Stalins Fürhung mit dem übelsten Verleumdungen beschimpft, weil die herrschende Klasse es niemals verzeihen kann, dass die Sowjetunion gegen die kapitalistische Ausbeutung kämpfte und sogar den stärksten und gefährlichsten Verbündeten des Kapitals, den Faschismus, vor allem den deutschen, bezwang.

Die Leistungen der Sowjetunion werden auf Massenhinrichtungen, Zwangsarbeitslager (den sogenannten GULags), Unrecht und Unterdrückung reduziert. Der Sozialismus wird sogar als noch schlimmer als der Faschismus gewertet. Diese Maßnahme hat ein besonderes Ziel: die Kriminalisierung jeglicher Arbeiterbewegung, sowie die Vertuschung der eigenen Verbrechen. Mit Geschichtsaufarbeitung hat diese Propagandahetze der Imperialisten nichts zu tun. Kritische Stimmen, auch aus dem bürgerlichen Lager, die dieser Propagandalüge nicht auf den Leim gehen, werden Mundtot gemacht.

Wir berufen uns auf den Kampf Lenins und Stalins gegen die opportunistischen Strömungen Kautskys, Trotzkis und Bucharins.

Wir stützen uns auf die von Marx und Engels gegründete deutsche revolutionäre Arbeiterbewegung, der revolutionären Sozialdemokratie unter der Führung von Wilhelm Liebknecht und August Bebel.

Wir sehen uns in der Tradition der von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründeten und von Ernst Thälmann geführten KPD, die von der Novemberrevolution 1918 bis zum Widerstand gegen den Hitlerfaschismus 1933-1945 für die Befreiung der Arbeiterklasse und für den Sozialismus gekämpft hat.

Wir berufen uns auf die Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus und der Gründung der Volksdemokratien in Osteuropa, Nordkorea, China und Indochina nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun entstand ein starker sozialistischer Block, der eine Alternative zum Elend des Kapitalismus bot.

Wir berufen uns auf den Kampf Stalins und der Kominform gegen den auftretenden Tito-Revisionismus. Mit der Machtübernahme Titos in Jugoslawien kamen als erstes Revisionisten in einem sozialistischen Staat an die Macht.

Leider siegte der Revisionismus in der Sowjetunion nach Stalins Tod 1953 mit der Machtübernahme Chruschtschows. Auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956 wurde, wie oben erwähnt, Stalin als ‚Massenmörder' verleumdet und man warf die wichtigsten Prinzipien des Kommunismus über Bord. Mit dem XXII. Parteitag 1961 wurde die Diktatur des Proletariats endgültig beseitigt und der Staat des ganzen Volkes proklamiert. Dies bereitete einen weiteren Weg des revisionistischen Verrats. Auf der Weltbühne war die Zeitspanne bis 1964 vor allem durch die zunehmende Kollaboration mit dem Weltimperialismus gekennzeichnet: Chruschtschows Unterstützung der Imperialisten gegen den Befreiungskampf im Kongo und in Algerien, die Unterstützung der indischen Regierung bei den Aggressionen gegen die VR China und die Isolierung der Volksrepublik Albanien, weil diese sich den revisionistischen Prinzipien nicht beugen wollte, waren beispiellose Akte des Verrats am proletarischen Internationalismus. Die Beziehungen zu den osteuropäischen Ländern und den Staaten des Warschauer Paktes wurden zunehmend von Prinzipien des ungleichen Handels diktiert (wie oben erwähnt, wurde Kuba von der Sowjetunion abhängig gemacht, anderen sozialistischen Staaten erging es nicht besser).

Mit der Machtübernahme Breschnews 1964 entartete der Sozialismus weiter, der Sieg des Revisionismus hatte sich nun gefestigt. Auch die sozialistische Außenpolitik wurde zunehmend revidiert, was durch die sogenannte „Halbsouveränität der sozialistischen Länder“, auch Breschnew-Doktrin genannt, beweist. Um vor allem die eigene Bevölkerung zu täuschen und eigene Positionen zu festigen, wurde der großrussische Nationalismus und die Großmachtideologie Russlands verstärkt wieder belebt, die Ausbeutung anderer Länder auch durch bewaffnete, als "Hilfe" getarnte Intervention gesichert und zunehmend im Spiel der imperialistischen Großmächte auch die Rivalität zu anderen imperialistischen Staaten als Merkmal der Außenpolitik etabliert.

Der Einmarsch in die CSSR 1968 war aus unserer Sicht nicht zu rechtfertigen. Uns ist klar, dass die Dubcek-Revisionisten einen klaren antikommunistischen Kurs verfolgten, mit dem Ziel den Sozialismus zu zerstören. Doch der Einmarsch des Warschauer Pakts war keine Hilfe, um den Sozialismus in der CSSR zu retten, der auch schon vor Dubcek den gleichen Weg des Verrats ging, wie die Sowjetunion nach Stalin. Dies zeigt zum einen die antikommunistische Breschnewdoktrin, als auch die Tatsache, dass die tschechische Regierung nicht um ausländische Hilfe gebeten hat. Die Niederschlagung des Prager Frühlings hatte nur im Sinn, die Machtinteressen der Breschnew-Revisionisten zu sichern.

Sowohl unter Chruschtschow als auch Breschnew wurden die Prinzipien der politischen Ökonomie verraten und nach und nach durch kapitalistische ersetzt. Damit wurde die Sowjetunion zwar nicht automatisch kapitalistisch, jedoch bereitete dies den Weg zur kapitalistischen Restauration 1989 vor. Auch die meisten anderen sozialistischen Staaten gingen diesen Weg.

Mit der Machtübernahme Gorbatschowas wurde der Kapitalismus in der Sowjetunion offen restauriert und das Land mit seinen Leuten an die westlichen Imperialisten verkauft.

Auch in vielen anderen Staaten des "Ostblocks" -DDR, CSSR, Polen, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Mongolei, Nordkorea, China, - wurde seit den 50ern der Sozialismus beseitigt - nicht zuletzt durch einen von den Chruschtschow-Revisionisten inszenierten Machtwechsel in jenen Ländern.

Wie gefährlich der Sieg des Revisionismus sein kann, zeigte der Ungarnaufstand 1956, der einen brutalen faschistischen, weißen Terror, gegen Kommunisten, Arbeiter und andere fortschrittlich denkende Menschen durchführte.

Als Leuchtfeuer des Sozialismus blieben zunächst nur noch die VR Albanien und die DR Vietnam, doch auch diese Staaten wechselten Ende der 70er/ Anfang der 80er ihre Farbe und restaurierten den Kapitalismus.

Wir stützen uns auf den antirevisionistischen Kampf der Partei der Arbeit Albaniens gegen den modernen Revisionismus Chruschtschows und Breschnews, aber auch gegen den Maoismus, der trotz seiner anti-revisionistischen Phrasen einen genauso großen Verrat am Sozialismus begann, wie der der sowjetischen Revisionisten!

In unseren Augen sind die Ereignisse, die in den osteuropäischen Staaten stattfanden, eindeutig in ihrer Gesamtheit als Konterrevolution zu bezeichnen, trotz der revisionistischen Entartung. Natürlich bereiteten die revisionistischen Machthaber in den einzelnen Staaten diese Konterrevolution objektiv vor und mit Sicherheit waren einige Protestbewegungen Ende 1989 durchaus berechtigt. Aber die Einverleibung der DDR durch den westdeutschen Imperialismus hat diesem einen bedeutenden Meilenstein auf seinen über vier Jahrzehnte andauernden Weg erreicht, alle Ereignisse seiner historischen Niederlage im Zweiten Weltkrieg rückgängig zu machen. Durch die sogenannte ‚Wiedervereinigung kann die deutsche Bourgeoisie wieder über ganz Deutschland ihre Diktatur ausüben und hat sich auf politischen, ökonomischem, militärischem und ideologischem Gebiet auch für die imperialistische Rivalität um internationale Einflusssphären erheblich gestärkt. Für die Arbeiterklasse in der ehemaligen DDR, aber auch in den anderen ehemals sozialistischen Staaten, bedeutet dies eine weitere, größere Verelendung.

Diese Internetseite soll den Lesern verhelfen, die Wahrheit über die Geschichte der Arbeiterbewegung zu erfahren.

Hier gibt es Antworten auf Fragen wie:

Wie lebten die Menschen im Sozialismus?

Warum scheiterte der Sozialismus?

Was ist Revisionismus?

Warum ist der Sozialismus die einzige Alternative zum Kapitalismus?

Was ist die Diktatur des Proletariats?

usw. usf.

Unsere Argumente und Fakten sind objektiv- dennoch sind wir nicht neutral, da wir uns auf die Seite des Proletariats und seiner Verbündeten stellen.

ROTFRONT!

 

 

 
Lastminute Urlaub buchen Mallorca

Copyright (C) - Red Channel 2007